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Kultur

Autor Amis: Literatur sollte Sex, Religion und Träume meiden

Sex, Religion und Träume - darüber sollten Schriftsteller nach Meinung des britischen Autors Martin Amis nicht schreiben.
Agentur sda
02.01.2019, 16:11 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Es seien die drei Themen, «in denen die Literatur grosse Probleme hat und die sie daher besser meiden sollte», sagte Amis dem «Zeitmagazin».

Über Sex meint er: «Der Weg dorthin und wieder zurück, in Ordnung, darüber kann man schreiben.» Es sei jedoch «völlig hoffnungslos», über den Sex selbst zu schreiben. Ähnlich verhalte es sich mit der Religion: «Religionen sind überkommene Konzepte, also Klischees.» Der dritte Bereich seien Träume: «Träume sind extrem subjektiv», sagte Amis. «Literatur aber möchte und sollte universell sein.»

Zu Amis' bekanntesten Werken zählen die Romane «Gierig», «London Fields» und «Die schwangere Witwe».

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