Unwetter führen zu Hochwasser in der Region
In den letzten drei Tagen gab es laut SRF Meteo gebietsweise mehr Niederschlag als im ganzen Monat Juli. Am meisten Niederschlag fiel im Tessin, aber auch in weiten Teilen von Graubünden und Glarus. In Trun erreichten die Regenmengen laut SRF Meteo 135 Millimeter und auch in Elm waren es mehr als 100 Millimeter.
Auch die Ferrera in Trun führt sehr viel Wasser, wie das Video einer Leserreporterin zeigt:
Im Süden hat unterdessen laut SRF Meteo der grosse Regen aufgehört. Und auch im Norden trocknete es im Laufe des Freitagmorgens ab.
Die intensiven Niederschläge in Graubünden hätten die Pegel der Flüsse im Einzugsgebiet des Rheins deutlich ansteigen lassen, teilte die Internationale Wasserwehr Alpenrhein mit. Sie bat die Bevölkerung, sich nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten, um einen möglichen Einsatz der Einsatzkräfte nicht zu behindern.
Der Sommer 2021 lässt uns (noch) im Regen stehen.
In Basel wurde die Hochwassermarke IIa auf dem Rhein am Freitagmorgen klar überschritten. Damit sind die Schifffahrt und der Fährbetrieb auf dem Rhein zwischen Rheinfelden AG und der Schleuse in Kembs (F) bis auf Weiteres eingestellt.
Hochwasserwarnung
Nach Angaben der Kantonspolizei Thurgau führten auch die Thur und die Sitter Hochwasser. An mehreren Orten im Mittel- und Oberthurgau traten Bäche über die Ufer und verursachten Überschwemmungen. Die Polizei berichtete in der Nacht von 140 Schadenfällen. Verletzte Personen wurden der Polizei nicht gemeldet.