Zum Hauptinhalt springen
Graubünden

550 Menschen schlitteln den Flüelapass hinab

Südostschweiz
04.02.2024, 17:11 Uhr
heute um 16:56 Uhr

Am vergangenen Samstag sind insgesamt 550 Menschen beim «Red Bull Sledgends» den Flüelapass hinunter geschlittelt. Die Teilnehmenden seien für dieses Event aus der ganzen Schweiz angereist. Doch wie es bei einem Rennen allseits bekannt ist, stand hier nicht die schnellste Zeit im Vordergrund: «Dabei galt es, der Durchschnittszeit aller Beteiligten von 00:30:50.04 am nächsten zu kommen», heisst es in einer Medienmitteilung. Zwar sei Ursina Wendler, Mitglied des Rodelclubs Davos, die schnellste Teilnehmerin des Rennens gewesen, aber Silvio Bersorger holte sich stattdessen die oberste Treppenstufe des Siegerpodests, weil er am nächsten an der Durchschnittszeit dran war.

«Diese unberührte Winterlandschaft bleibt sonst den meisten um diese Zeit verborgen, da der Flüelapass infolge der Wintersperre menschenleer ist», heisst es in der Mitteilung weiter. Für 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das am vergangenen Samstag allerdings anders.

Insgesamt legten die Teilnehmenden eine Strecke von 5,65 Kilometern auf ihren Schlitten zurück. Von 2383 Höhenmetern ging es dann bis nach Tschuggen bergab. Dabei mussten die teilweise kostümierten Fahrerinnen und Fahrer eine kurvenreiche und auch steile Strecke bewältigen. Sie liessen insgesamt 444 Höhenmeter bei der Fahrt ins Tal hinter sich. 

Der bunte Flüelapass

Doch nicht nur die Zeit wurde gestoppt. Mit Kreativität konnten auch Preise ergattert werden. Somit wurde auch das beste Kostüm ausgezeichnet. «Passend zur aktuellen Fasnachtszeit kamen viele verkleidet und verliehen dem verschneiten Flüelapass einen besonderen Farbtupfer», heisst es in der Mitteilung weiter. Von Robotern bis zu Batman: Der Kreativität seien bei dieser Veranstaltung keine Grenzen gesetzt. Deshalb ging der Sonderpreis für das kreativste Kostüm in diesem Jahr an vier Roboter. (red)

Schlitteln am gesperrten Flüelapass 

Mehr zum Thema: Davos, Klosters