Es blitzt und blitzt und ...
Landquart, Felsberg, Julierpass, Zizers. Dies sind nur vier Ortschaften, in denen in den vergangenen Tagen immer wieder ein rotes Licht aufleuchtete, weil Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Zumeist wohl sehr zum Ärger der in die Radarfallen «getappten» Verkehrsteilnehmer.
Es stellt sich die Frage: Kontrolliert die Kantonspolizei Graubünden aktuell vermehrt – und ist sie auf Bussgelder aus? Wir haben diese Frage der Medienstelle der Kantonspolizei Graubünden gestellt. Dort heisst es: «Die Kantonspolizei führt ganzjährig Geschwindigkeitskontrollen durch, in gewissen Monaten mehr, in anderen weniger.»
Ausgewählte und gewünschte Orte
Und weiter: «Geschwindigkeitsmessungen werden grundsätzlich an Orten durchgeführt, wo die Verkehrssicherheit als gefährdet erachtet wird. So beispielsweise in Bereichen von Baustellen, Fussgängerstreifen, vor Schulen, aber auch auf bekannten Schnellfahrstrecken oder Unfallstellen.» Jede der beobachteten Kontrollstellen Landquart (Schnellfahrerstrecke), Felsberg (Schulareal), Julierpass (Schnellfahrerstrecke), Zizers (Baustelle) erfüllt mindestens eines dieser Kriterien.
Die Kontrollorte wählt die Polizei nicht nur selber aus. Regelmässig ist es ein Begehren aus der Bevölkerung und von Gemeinden. Und denen geht sie laut der Medienstelle nach Möglichkeit auch nach. Begehren aus Gemeinden würden häufiger in der ersten Jahreshälfte gestellt. Auch Bereiche mit häufigem Wildwechsel seien Gefahrenstelle und daher beliebte Kontrollorte.