Einbrüche in über zehn Autos in Zizers
Die Kantonspolizei Graubünden hat in einem Interview bestätigt, dass in der Nacht von Montag auf Dienstag über zehn Autos in Zizers aufgebrochen wurden. Am Montagabend und am Dienstagmorgen seien zahlreiche Anrufe bei der Kantonspolizei eingegangen, dass die Scheiben von einigen Fahrzeugen eingeschlagen worden seien. Daraufhin wurde eine Bestandsaufnahme vor Ort von den beschädigten Fahrzeugen durchgeführt.
Das Interview mit Markus Walser von der Kantonspolizei Graubünden:
Die Fallzahlen steigen
Eine Auswertung des Versicherers Axa hat im vergangenen Jahr rund 4000 Diebstähle aus Fahrzeugen verzeichnet. Ausserdem zeigt die Studie, dass die Monate August und Oktober deutlich über dem Durchschnitt liegen. Dass nun in Zizers so viele Autos in einer Nacht beschädigt und Wertgegenstände entwendet worden sind, sei wiederum eine Ausnahme. «Ein solches Ausmass, dass so viele Fahrzeuge aufgebrochen worden sind, ist eher selten», sagt Markus Walser von der Kantonspolizei Graubünden gegenüber der «Südostschweiz».
Das kann auch die Studie des Versicherers bestätigen. Die Quote der Schadensfälle pro Versicherten liegt bei 0,23 Prozent im Kanton Graubünden. Somit sei das Risiko hier im Kanton beispielsweise im Vergleich mit Genf zehnmal geringer. Dennoch komme es auch im Bündner Kanton immer mal wieder vor, dass verschiedene Fahrzeuge aufgebrochen werden, so der Sprecher der Kantonspolizei. Aus der Studie geht ausserdem hervor, dass die Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Smart und Land Rover mit 0,8 Prozent bezüglich Diebstählen besonders beliebt seien. Marken wie Suzuki und Subaru bleiben wiederum mit 0,3 Prozent öfters verschont.