101 Schnellfahrer in drei Wochen
Am Montag, 12. August, begann im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Viele Kinder waren damals zum ersten Mal regelmässig mit dem Geschehen auf der Strasse konfrontiert. Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Glarus, erwartet man von den Autofahrern gegenüber von Kindergarten- und Primarschülern ein besonders rücksichtsvolles Verhalten und hat deshalb während den ersten drei Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern überwacht.
Insgesamt wurde 19 Stunden lang kontrolliert und 3709 Fahrzeuge gemessen. Von den erfassten Fahrzeugen seien 101 zu schnell unterwegs gewesen, heisst es weiter. Gegen fünf Autofahrer werde rapportiert. Die anderen Geschwindigkeitssünder wurden gebüsst. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug innerorts 83km/h.
Wie es heisst, verhalten sich viele Autofahrer vor dem Fussgängerstreifen richtig. Ideal sei es, bis an den Fussgängerstreifen heranzufahren, ganz anzuhalten und keine Handzeichen zu geben. Die Kantonspolizei Glarus ruft die Eltern zudem dazu auf, den Kindern das Erlebnis Schulweg nicht vorzuenthalten und auf Elterntaxis möglichst zu verzichten. Nur im und mit dem Strassenverkehr lernt das Kind, mit diesem umzugehen und sich darin zu behaupten. (rac)