Jetzt werden für Radio Südostschweiz Unterschriften gesammelt
Unter anderem mit einer Petition: Die Verantwortlichen wollen nach dem Entzug der Konzession für Radio Südostschweiz (hier im Livestream zu sehen) weiter für «ds Radio vo do» kämpfen.
Der Entscheid, Radio Südostschweiz (RSO) keine Konzession mehr zu erteilen, fiel am 11. Januar dieses Jahres. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hatte sich gegen RSO und für Radio Alpin entschieden. Die Radiokonzession für Graubünden, Glarus und das St. Galler Oberland geht an die Gruppe um den bekannten Zürcher Radiopionier Roger Schawinski und dem Bündner Medienprofi Stefan Bühler.
Natürlich zeigte sich Silvio Lebrument, Verwaltungsratspräsident von Somedia, nach dem Verlust der Konzession enttäuscht, gab sich aber schon am gleichen Tag kämpferisch. Man werde die rechtlichen Möglichkeiten prüfen und voraussichtlich ausschöpfen, sagte er am Tag des Bakom-Entscheides. Er gehe davon aus, dass Radio Südostschweiz bis zum Abschluss aller juristischen Verfahren eine provisorische Konzession erhalten werde und dass sich so lange wenig ändere. Und dann betonte Lebrument noch: «Wir werden auch weitermachen, wenn wir keine Konzession mehr haben. Das sind wir unseren 64’000 Hörerinnen und Hörern schuldig.»