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Ereignisse

Wieso die Ermittler von Brandstiftung ausgehen

Südostschweiz
15.01.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Sonntagnacht brannte es am Foralweg 19 in Chur. Verantwortlich für den Brand soll ein 33-Jähriger sein, der nach aktuellem Ermittlungsstand sich und seine zwei Kinder tötete. Inzwischen ist gemäss Franco Passini, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Graubünden ein Verfahren eingeleitet worden. In einem nächsten Schritt würden nun rechtsmedizinische Abklärungen gemacht.

Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, erklärte auf Anfrage von Radio Südostschweiz, wieso die Brandermittler aktuell von Brandstiftung ausgehen: «Wenn ein Brandermittler am Ort des Brandes eintrifft, schaut er sich alles an und kann dann aufgrund seiner Erkenntnisse einschätzen, wie der Brand entstanden sein könnte und er wird häufig auch darauf aufmerksam, wenn irgendwo Brandbeschleuniger verwendet wurde.» Weitere Angaben könne er aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine machen. Auch die Brandermittler wollen keine detailierten Aussagen zu den laufenden Ermittlungen machen.

Die Bewohner des Foralwegs 17 und 21, die beim Brand evakuiert werden mussten, konnten inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren. Weiter anderswo unterkommen müssen hingegen die Bewohner des Foralwegs 19. Ein Grossteil habe aber gemäss Walser selbständig eine vorübergehende Bleibe gefunden. Nur wenige wurden bei der Suche nach einer Unterkunft von der Vewaltung unterstützt.

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