Oben angekommen: Zwischen Trauer, Freude und Dankbarkeit
Er war im vergangenen Spätherbst der Mann der Stunde unter den Schweizer Speedspezialisten. Mit drei Podestplätzen startete Mauro Caviezel in die laufende Skisaison. Der Erfolg erinnert an ein Märchen. Jahrelang wurde er von Verletzungen zurückgebunden. Die Verletzungsliste ist lang:
- 2010 Schulterluxation
- 2012/2013 Schulterluxation, Kreuzbandriss, Innenband, Meniskus
- 2015 Wadenbeinbruch
- 2016 Handbruch und -luxation, Wadenbeinbruch, Fingerschnitt
Immer wieder kämpfte er sich an die Weltspitze zurück. Caviezel orientierte sich an den kleinen Erfolgen – und wurde wieder zurückgeworfen. Nie aber verlor der Domleschger den Fokus, die Freude am Skifahren, den Glauben daran, im Konzert der Grossen eine wichtige Rolle spielen zu können.
Mauro Caviezels Rat an die Adresse der Nachwuchssportler.
Nach WM-Bronze in der Alpinen Kombination 2017 in St. Moritz kamen 2018 nach mehreren Top-10-Klassierungen die Podestplätze im Weltcup. Die Nomination als «Bündner des Jahres»: eine Würdigung.
Caviezel steckt noch mitten in der Saison, kämpft aktuell im bulgarischen Bansko um Punkte und Podestplätze. Für «suedostschweiz.ch» fand Caviezel im vollen Terminkalender Platz, um über das Jahr 2018, besondere Freundschaften und die Zukunft zu sprechen.