Betonbarrieren rund ums Churer Festgelände
Die Sicherheitsmassnahmen am Churer Fest, das gestern begonnen hat, sind nach den Terroranschlägen in Spanien massiv verschärft worden. Die Zufahrtsachsen zum Festgelände wurden vorsorglich mit Betonsperren verbarrikadiert.
Nach Angaben von Stadtpolizeikommandant Ueli Caluori werden die Schutzwälle zudem permanent überwacht. «Ausserdem werden wir am Fest und in dessen Umfeld gezielt Personen- und Fahrzeugkontrollen vornehmen.»
Die Churer Innenstadt soll aber dennoch nicht zu Festung werden. «Wir wollen trotz der jüngsten Terroranschläge die Verhältnismässigkeit wahren, uns aber gleichzeitig gut vorbereiten, um Sicherheit gewährleisten zu können», führt der Polizeichef weiter aus.
Obwohl bei solchen Grossanlässen ein Restrisiko bleibt, ist OK-Präsidentin Andrea Thür-Suter zuversichtlich: Mit dem angepassten Sicherheitskonzept sei man bestens gerüstet, versichert sie.