Auszeichnung für den elektrischen Einachstraktor aus Rueun
Der Firmenname Novaziun – romanisch für «Neuerung» – kommt nicht von ungefähr. Einen rein elektrisch angetriebenen Einachstraktor für schwere Arbeiten in der Landwirtschaft und im Kommunalbereich hat das Unternehmen mit Sitz in Rueun und Zürich kreiert; in seiner Leistungsklasse ist es der Erste seiner Art, wie man bei Novaziun wirbt. Der patentgeschützte sogenannte Monotrac wurde in der Surselva entwickelt, konstruiert und gebaut – von den Einheimischen Gian Caduff und Daniel Vincenz; ihre Geschäftspartner sind Nico Bernold und Marco Sangklin-Schneider. Jetzt kann sich das Quartett über Unterstützung seitens der Klimastiftung Schweiz freuen: Die gemeinnützige Organisation aus Zürich spricht dem Unternehmen Novaziun einen Teil der Fördergelder aus ihrer zweiten Förderrunde 2023 zu.
Der Einachser dient auch als Speicher für Solarstrom
Insgesamt 1,7 Millionen Franken gehen in dieser Förderrunde an total elf klimafreundliche Projekte und Technologien, wie die Klimastiftung am Mittwoch mitteilte. Zum Monotrac aus Rueun wird festgehalten, er arbeite nicht nur leise, vibrationsarm und ohne gesundheits- oder umweltschädliche Folgen, sondern könne zusätzlich auch als stationärer Speicher für Fotovoltaikstrom dienen. Als mobiler Batteriespeicher lasse er sich ausserdem auch dazu verwenden, abgelegene Orte mit Strom zu versorgen.
Mittel aus der Rückverteilung der CO2-Lenkungsabgabe
Die Klimastiftung Schweiz unterstützt seit 15 Jahren Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein, die einen nachweislichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung selbst steht laut Mitteilung Partnern wie Banken, Versicherungen und Beratungsfirmen offen, die mit ihrer Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffe den Klimaschutz verstärken und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort fördern wollen.