Prächtige Sommeraussichten für die Hotellerie in Graubünden
Touristische Impulse aus den Fernmärkten
Treiber im Bündner Tourismus werden diesen Sommer demnach die weit gereisten ausländischen Touristinnen und Touristen aus den Fernmärkten sein. Auch dies zeigt die Blitzumfrage. Zwar bleibt Graubünden ein beliebtes Ferienziel für Schweizerinnen und Schweizer, doch zieht es diese nach der Coronapandemie wieder stärker ans Mittelmeer und in die Ferne. Gemäss Umfrage liegen die Buchungen der Schweizer Gäste aktuell unter dem Vorjahresstand. Auch bei den europäischen Gästen wird ein Minus prognostiziert, bei den Fernmärkten – USA und Asien beispielsweise – dagegen ein Zuwachs. Hotelleriesuisse Graubünden schreibt dazu: «Jene Regionen, welche stärker auf die Fernmärkte ausgerichtet sind, können in der Sommersaison wohl leicht zulegen; diejenigen, welche mehrheitlich europäische Gäste zählen, geben einen tieferen Buchungsstand als im Vorjahr an.»
Wichtig aus Branchensicht: Die Preise in der Bündner Hotellerie liegen im Durchschnitt um knapp drei Prozent über dem Vorjahr. Zudem wird in den Hotelbetrieben aktuell mehr in Unterhalt und Ausbau investiert als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.
Entwarnung beim Fachkräftemangel
Weiter haben sich mit Blick auf die Sommersaison die Schwierigkeiten im Bündner Tourismus entschärft, genügend Fach- und Hilfskräfte finden zu können. Bei den Fachkräften ist der Unterbestand an Fachkräften mit 5,5 Prozent im Durchschnitt leicht tiefer als vor Jahresfrist, abgenommen hat auch der Anteil an unbesetzten Hilfskräfte-Stellen, der aktuell in der Branche bei 2,3 Prozent liegt.