Rakete befördert Jupitersonde mit Schweizer Instrumenten ins All
Ein erster Startversuch war am Donnerstag wegen eines Gewitters abgebrochen worden.
Die Rakete wird «Juice» in eine Höhe von 1500 Kilometern befördern. Da trennt sich die Sonde von der Rakete ab. Wenn alles klappt, wird die Europäischen Weltraumorganisation (ESA) 32 Minuten nach dem Start die Kontrolle über «Juice» übernehmen. Ein weiterer kritischer Moment ist die Entfaltung der Solarpaneele 99 Minuten nach dem Start. Ohne wäre der acht Jahre lange Flug nicht realisierbar. Erst wenn dies geglückt ist, wird die Bodenkontrolle verkünden: «Wir haben eine Mission!»
«Juice» soll bei den Jupitermonden nach Spuren von Leben suchen. An der Mission der ESA sind die Universität Bern, das Paul Scherrer Institut (PSI) und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) beteiligt.