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Rund jeder fünfte Schweizer berichtet von Einschlafproblemen

Rund jeder fünfte Schweizer berichtet von Einschlafproblemen

Jeder zehnte Schweizer und jede zehnte Schweizerin gönnt sich einen Mittagsschlaf, die Romands etwas häufiger als Menschen der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz. Dafür träumen Tessinerinnen und Tessiner am häufigsten.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Wirtschaft
26 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, ein Buch zu lesen, um besser einschlafen zu können. (Themenbild)
26 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, ein Buch zu lesen, um besser einschlafen zu können. (Themenbild)
KEYSTONE/GAETAN BALLY

Demnach berichteten vierzig Prozent der befragten Tessinerinnen und Tessiner, oft oder immer zu träumen. Bei den Romands waren es 37 Prozent, bei den Deutschschweizern 26 Prozent. Rund jeder zwanzigste gab an, nie zu träumen. Das geht aus einer Schlafstudie des Matratzenherstellers Bico hervor.

Auch schnarchen 24 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer. Jeder fünfte Befragte gab zudem an, unter Einschlafproblemen zu leiden. Um dem entgegenzuwirken, nehmen 23 Prozent der Frauen selten, gelegentlich oder regelmässig Schlafmedikamente ein, während es bei den Männern 12 Prozent sind.

Ein Buch und heisse Milch

Nicht nur mit Medikamenten versuchen die Befragten ihren Schlaf zu finden. So gaben 26 Prozent auch an, ein Buch zu lesen, um besser einschlafen zu können. 15 Prozent versuchen es mit Atem- und Entspannungsübungen, 12 Prozent mit Fernsehen, 11 Prozent trinken einen Tee oder heisse Milch und 9 Prozent gehen spazieren.

Doch 28 Prozent der Befragten gaben an, bereits innerhalb von fünf bis zehn Minuten einschlafen zu können, 16 Prozent immerhin innerhalb von dreissig Minuten. Aus medizinischer Sicht würden rund zwanzig Minuten als Norm gelten, wobei kleine Kinder und ältere Menschen oftmals länger brauchen würden, um einzuschlafen, hiess es in der Studie.

Kommt der Schlaf, dämmern 2 von 3 der Befragten in der Seitenlage weg. Und: Je älter jemand wird, desto eher wird diese Einschlafposition bevorzugt.

Morgens gerädert

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wacht nach sieben Stunden Schlaf pro Nacht wieder auf. Allerdings ist die Schlafenszeit an den Wochenenden länger und die Schlafqualität wird an diesen Tagen tendenziell als besser empfunden.

Auch fühlen sich 22 Prozent der Befragten morgens gerädert und nur zehn Prozent schläft nachts immer durch - je älter man wird, desto öfters wacht man auf. Als am ausgeruhtesten am Morgen bezeichnen sich die Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer.

Als Störfaktoren des Schlafs nannten die Studienteilnehmenden nebst Einschlafproblemen unter anderem auch Verspannungen (34 Prozent), Schwitzen (30 Prozent), Rückenschmerzen (28 Prozent), Kopfschmerzen (22 Prozent), Nervosität (20 Prozent) und Frieren (14 Prozent) an.

In die Schlafstudie flossen Antworten von insgesamt 1083 Personen zwischen 18 und 79 Jahren aus der ganzen Schweiz ein, die im Mai 2021 an der Online-Befragung teilnahmen.

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Typischen SDA-Qualitätsjournalismus finde ich das, oje.
Nicht nur wird einfach das Marketing-Rundschreiben des "Matratzenherstellers BICO" abgeschrieben (inklusive Schleichwerbung), es wird noch nicht mal hinterfragt das wohl Augenfälligste: dass in diesem ganzen Text über Ursachen von Schlafstörungen, Störfaktoren, Gesundheitsschadensursachen null das Wort Lärm vorkommt, obwohl es in jeder Mieterumfrage zuoberst auf der Sorgenliste steht, und die WHO Luftverschmutzung (wie beispielsweise Nachtruhe bei offenem Fenster mit Passivrauchenpflicht oder mit geschlossenem Fenster tendenziell mit CO2-Gehirnbeeinträchtigungen) und Stress primär durch Lärm, zu den grössten Gesundheitsgefahren unserer Ära erklärt.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.beobachter.ch/gesundheit/wohlfuhlen/besser-schlafen-was-fur…
Und:
https://www.tagblatt.ch/leben/ratgeber/nachbarn-rauchen-wie-koennen-wir…
Werden während des Mietverhältnis die Nachbarn von eindringendem Qualm übermässig belästigt, handelt es sich um einen Mangel am Mietobjekt (Art. 259a OR). Wann die Rauchbelästigung übermässig ist, lässt sich nicht in wenigen Sätzen definieren. Spätestens bei Nachtruhe nach 22 Uhr dürfen Sie aber erwarten, mit offenem Fenster schlafen zu können, ohne von Rauch belästigt zu werden.
https://www.lungenliga.ch/de/lungenliga-beider-basel/dienstleistungen/g…
Rechtsgrundlage
Störender Rauch aus einer Nachbarwohnung ist nach dem Zivilgesetzbuch (ZGB) Artikel 684 ein rechtlicher Mangel einer Mietsache. Ein solcher Mangel muss von der Eigentümerschaft nach dem Obligationenrecht (OR) Artikel 259 ff. beseitigt werden, rechtfertigt eine Herabsetzung des Mietzinses oder berechtigt zu einer Schadenersatzforderung. Nach Artikel 257f OR sind alle Mietenden zu Sorgfalt und Rücksichtnahme verpflichtet.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/mietrecht-stoerender-zigarettenrauch-…
3. Können die Mieter nachts nicht mit geöffnetem Fenster schlafen, weil sonst aus der darunter liegenden Wohnung Zigarettenrauch in das Schlafzimmer dringen würde, liegt ein Mangel vor, der zu einer Mietminderung i. H. v. 3 % berechtigt.
https://www.zehnder-systems.ch/de/gesunde-raumluft-im-winter
https://www.lufft.com/blog/fuenf-gruende-warum-die-ueberwachung-der-co2…
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2018/08/luftverschmutzun…
Tab. 7.3-1 Gefährdung und Auswirkung bei abnehmender Sauerstoffkonzentration [2]
O2-Anteil in der Atemluft Gefährdung und Auswirkung
21 - 18 Vol.-% Betroffene können keine erkennenden Symptome feststellen.
18 - 11 Vol.-% Ohne dass der Betroffene es merkt, sind körperliche und geistige
Leistungsfähigkeiten beeinträchtigt.

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