Das Büga für die Bergbahnen kommt
Einige Bündner Bergbahnen sind Dank des vielen Schnees bereits in die Wintersaison gestartet. So zum Beispiel auf der Diavolezza im Engadin – und auch Arosa-Lenzerheide, Grüsch-Danusa und Laax konnten bereits Teile ihrer Skigebiete öffnen.
Während der Winterbetrieb also erneut in den Startlöchern steht, blickte die Branchenorganisation der Bündner Bergbahnen (BBGR) an der Generalversammlung in Samnaun auf die vergangene Saison 2018/2019 zurück. Laut Mitteilung konnten die Bahnen mit ihren Fahrten im letzten Winter mit 230,5 Millionen Franken Einnahmen erstmals wieder die Zahlen des Winters vor acht Jahren erreichen. Dieser sogenannte Verkehrsertrag sei im Vergleich zum Fünf-Jahresschnitt um 13 Prozent gestiegen.
Bündner Bergbahnen mit Trendwende
Die Strukturen der Umsätze hätten sich in den letzten Jahren verändert, heisst es weiter. Während der Verkehrsertrag beispielsweise im Vergleich von vor 27 Jahren kleiner sei, entspreche der Jahresumsatz nahezu demjenigen von damals. Die Rückgänge beim Transport hätten unter anderem mit zusätzlichen Einnahmen in den Bereichen Gastronomie, Beherbergung oder Vermietung aufgefangen werden können. Im gleichen Zeitraum stiegen die Kosten aber um fast 20 Prozent.
Investiert haben die Bündner Bergbahnen in den letzten fünf Jahren mehr als 100 Millionen Franken pro Jahr. Darunter:
- 37 Millionen in Transportanlagen
- 23 Millionen in Nebenbetriebe
- 22 Millionen in Infrastrukturen
- 16 Millionen in die Beschneiung
- 8 Millionen in Maschinen