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Tourismus

Bündner Bergbahnen mit Trendwende

Nach einigen schwierigen Wintersaisons zieht der Verband der Bündner Bergbahnen eine positive Zwischenbilanz nach dem Saisonstart. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Gästeanzahl um 5.5 Prozent gesteigert werden.
02.01.2019, 15:56 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Nachdem die Wintersaison wegen den warmen Temperaturen verspätet begonnen hat, kann der Präsident der Bergbahnen Graubünden, Martin Hug, doch noch von einem positiven Saisonstart sprechen: «Ab dem 26. Dezember haben wir derart gute Zahlen geschrieben, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben.» Der Erfolg ist einem meteorologischen Weihnachtsgeschenk zu verdanken. «An Heiligabend profitierten wir von Regenfällen in den Bergen und einem darauffolgenden Temperatursturz mit Schneefällen. Diese Kombination sorgte über die Festtage für eine traumhaftes Winterambiente und entsprechend erfreuliche Gästezahlen», so Hug gegenüber Radio Südostschweiz.

Rekorde am 1. Januar

Die «Weisse Arena» in Flims Laax verzeichnete nach Weihnachten zweimal hintereinander über 19 Tausend Gäste im Skigebiet. «Praktisch alle Bündner Bergbahnen konnten nach den Neujahrsfestivitäten einen Besucherrekord verzeichnen», sagt Martin Hug weiter. Diese Gästezahlen weisen auf eine Trendwende hin, waren die Anzahl Besucher in den vergangenen Winter doch rückläufig.

Die Zahlen sprechen für sich

Bis zum Stichtag 31. Dezember 2018 konnten die Bergbahnen Graubünden 5.5 Prozent mehr Gäste in ihren Skigebieten begrüssen als im Vorjahr. Werden die diesjährigen Zahlen im Fünfjahresvergleich betrachtet, resultiert gar ein Plus von 8.6 Prozent. Dennoch bedeuten die guten Zahlen zum Saisonstart nicht, dass es insgesamt ein erfreulicher Winter wird. Zu gross ist die Abhängigkeit vom Wetter. Dies veranschaulicht Martin Hug an einem aktuellen Beispiel. «Nachdem wir gestern die besagten 19 Tausend Gäste hatten, erlitten wir heute aufgrund des Windes einen Totalausfall.» 

Die Witterungsverhältnisse über die Sportferienzeit wird darüber entscheiden, ob sich die Wintersaison 2018/2019 in die Reihe der rückläufigen Zahlen der vergangenen Winter einreiht oder nicht. «Abgerechnet wird am Schluss», sagt Martin Hug abschliessend.

 

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