Warum Scuol fast am Meer liegt
Im Bogn Engiadina in Scuol badet man grösstenteils in Mineralwasser aus den eigenen Quellen. Die Wirkung des mineralisierten Wassers wurde schon früh geschätzt: Vor über 100 Jahren begründeten die Quellen entlang des Inns den Bädertourismus und machten Scuol, Tarasp und Vulpera zu international bekannten Kurorten. Im neu gestalteten Solebad kommt zu diesem mineralisierten Wasser ein weiteres Naturprodukt hinzu: Salz. Der Salzgehalt von rund zwei Prozent erhöht den Auftrieb des Wassers. Der Körper wird getragen, die Muskulatur kann leichter loslassen – ein Gefühl, das ans Schweben im Meer erinnert.
Doch das Salz ist erst der Anfang. Sanfte Projektionen an der Decke holen die Engadiner Natur ins Bad, Klänge begleiten das Eintauchen und die Wärme des Wassers schafft eine wohltuende Atmosphäre. Diese fünf Gründe machen aus zwanzig Minuten Solebad ein Erlebnis für alle Sinne.
1. Schweben wie im Meer
Im Solebad trägt das Wasser den Körper besonders gut. Arme und Beine werden leicht, die Muskulatur muss weniger halten – und kann dadurch leichter loslassen. Wer sich treiben lässt, erlebt eine Form von Schwerelosigkeit, die im Alltag selten geworden ist. Die angenehmen 33 Grad Wassertemperatur sorgen für zusätzliche Entspannung. Wenn die Muskelspannung nachlässt, kann auch das vegetative Nervensystem leichter in einen ruhigeren Zustand wechseln. Herzschlag und Atmung können sich verlangsamen, während der Körper Zeit für Regeneration findet.
2. Eintauchen in die Natur
Wer ins Solebad eintaucht, taucht gleichzeitig in eine andere Welt ein. Sanfte Projektionen an der Decke holen Bilder und Stimmungen der Engadiner Landschaft ins Bad. Berge, Wasser und Natur werden nicht nur draussen erlebt, sondern begleiten den Aufenthalt auch unter Wasser. Das Licht verändert die Atmosphäre und unterstützt den Wechsel vom Alltag in einen ruhigeren Zustand.
