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Sportradar

US Open: Das traut Roger Federer seinem alten Rivalen Djokovic zu

Novak Djokovic jagt bei den US Open weiter seinem historischen 25. Grand-Slam-Titel hinterher. Roger Federer traut seinem ehemaligen Rivalen den grossen Coup weiterhin zu.
Nikola Brankovic
heute um 10:30 Uhr

Roger Federer glaubt weiterhin an Novak Djokovic. Während der Schweizer selbst für einen besonderen Auftritt nach New York zurückgekehrt ist, hat er vor den US Open über die Chancen seines langjährigen Rivalen gesprochen. Für Federer ist klar: Djokovic darf trotz seines Alters bei einem Grand-Slam-Turnier weiterhin niemals abgeschrieben werden.

Federer traut Djokovic den historischen 25. Titel zu

Vor seinem eigenen Show-Auftritt im Arthur Ashe Stadium wurde Federer gefragt, ob er Djokovic den nächsten grossen Triumph noch zutraut.

Seine Antwort fällt deutlich aus.

«

Solange er im Tableau ist, hat er eine Chance.»

Federer erklärte, dass er grossen Respekt vor seinem früheren Rivalen habe. Er habe über viele Jahre selbst erlebt, wozu Djokovic auf den grössten Tennisbühnen der Welt fähig sei. Der Schweizer geht sogar noch einen Schritt weiter.

Dass Djokovic mit 39 Jahren überhaupt noch auf der Tour spielt, dürfte seiner Ansicht nach genau mit diesem Glauben zusammenhängen.

«

Er muss wirklich daran glauben, dass er es noch schaffen kann.»


Djokovic müsse selbst davon überzeugt sein, noch einmal einen Grand-Slam-Titel gewinnen zu können. Und Federer teilt diese Einschätzung. Mehr zu Federers Aussagen findest du bei TNT Sports.

Djokovic jagt bei den US Open einen historischen Rekord

24 Grand-Slam-Titel hat Djokovic mittlerweile gewonnen. Seinen bislang letzten holte er ausgerechnet in New York.

2023 setzte sich der Serbe im Finale der US Open gegen Daniil Medvedev durch. Seitdem wartet er auf Major-Titel Nummer 25.

Inzwischen ist die Konkurrenz allerdings enorm. Vor allem die jüngere Generation hat Djokovic bei den vergangenen Grand-Slam-Turnieren immer wieder gestoppt.

Bei den Australian Open 2026 erreichte der Serbe noch einmal das Finale, musste sich dort aber Carlos Alcaraz geschlagen geben. In Wimbledon war im Halbfinale Schluss.

Trotzdem könnte sich bei den US Open nun eine neue Chance ergeben. Jannik Sinner fehlt verletzungsbedingt, während auch hinter der körperlichen Verfassung von Alcaraz zuletzt Fragezeichen standen. Federer zählt Djokovic deshalb weiterhin zu den Kandidaten auf den Titel.

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Federer schwärmt von seinem ehemaligen Rivalen

Dass diese Einschätzung ausgerechnet von Federer kommt, dürfte Djokovic besonders freuen.

Die beiden prägten gemeinsam mit Rafael Nadal über Jahre eine der erfolgreichsten Epochen der Tennisgeschichte. Federer und Djokovic standen sich fast 50 Mal gegenüber – auf sämtlichen Belägen und bei einigen der wichtigsten Matches ihrer Karrieren.

Federer zeigte sich beeindruckt davon, wie Djokovic sein Spiel über die Jahre immer wieder weiterentwickelt habe. Der Schweizer bezeichnete seinen früheren Konkurrenten als aussergewöhnlichen Spieler und Kämpfer.

Dass Djokovic mit 39 Jahren weiterhin auf diesem Niveau spielt und noch immer nach den grössten Titeln greift, beeindruckt Federer.

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