Manchester City droht massiver Punktabzug – reicht die Strafe bis zum Abstieg?
Manchester City könnte im Streit um seine Finanzverstösse eine sportlich einschneidende Strafe erhalten. Nach einem Bericht der «Daily Mail», den unter anderem «Fussballtransfers» aufgreift, rechnen Insider mit einem so hohen Punktabzug, dass der Klub am Ende der Saison 2026/27 in die Championship absteigen müsste. Eine konkrete Punktzahl ist in den ausgewerteten Berichten nicht genannt. Der Abstieg steht damit bislang nicht fest.
Was Manchester City vorgeworfen wird
Eine unabhängige Kommission stellte schwere Verstösse gegen die Finanzregeln der Premier League fest. Nach der am 29. September veröffentlichten Mitteilung betreffen sie die Spielzeiten 2009/10 bis 2017/18.
Die Kommission kam unter anderem zum Schluss, dass City durch Scheinvereinbarungen Einnahmen künstlich erhöht und Kosten niedriger ausgewiesen habe. Hinzu kommen Verstösse gegen die Pflicht zur Zusammenarbeit mit den Ermittlern. Manchester City bestreitet die Vorwürfe und hat Berufung eingelegt.
Wer entscheidet über den Punktabzug?
Das Strafmass wird in einer gesonderten Anhörung vor der unabhängigen Kommission behandelt. Die Premier League kann ihre Position im Verfahren vertreten, setzt die Sanktion aber nicht allein fest.
Zu den möglichen Strafen gehören laut Ligaregeln Geldstrafen, Punktabzüge und weitere sportliche Sanktionen. Gegen Entscheidungen der Kommission ist eine Berufung vor einem ebenfalls unabhängigen Gremium möglich. Dieses kann die angefochtene Entscheidung bestätigen, ändern oder aufheben.