0:7 und trotzdem weiter: Darum steht der FC Thun sicher in einer Ligaphase
Das Hinspiel gegen Lech Posen wurde für den FC Thun zum Debakel. Bereits zur Pause lagen die Berner Oberländer mit 0:5 zurück, am Ende stand eine 0:7-Niederlage. Dennoch ist die Europacup-Saison des Schweizer Meisters nicht vorbei – unabhängig vom Ausgang des Rückspiels.
Thun gerät bereits vor der Pause unter die Räder
Dabei hatte die Partie im polnischen Posen für den FC Thun durchaus vielversprechend begonnen. Bereits in der zweiten Minute kam Marc Gutbub nach einem Eckball zu einer guten Möglichkeit. Der erhoffte frühe Führungstreffer fiel jedoch nicht.
Danach nahm das Unheil seinen Lauf. Patrik Walemark brachte Lech Posen in der 10. Minute in Führung. Allahyar Sayyad erhöhte zehn Minuten später auf 2:0, ehe Walemark mit seinem zweiten Treffer für das 3:0 sorgte.
Noch vor der Pause trafen Mateusz Skrzypczak und Radoslaw Murawski. Nach 45 Minuten stand es bereits 5:0 für den polnischen Meister. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Daniel Hakans auf 6:0.
Ein vermeintlicher Ehrentreffer von Furkan Dursun wurde wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. Robert Gumny setzte mit einem Lupfer zum 7:0 den Schlusspunkt. Der FC Thun kassierte damit eine seiner deutlichsten Niederlagen auf internationaler Bühne.
Warum Thun trotz des 0:7 weiterkommt
Die überraschende Nachricht: Thun kann im Rückspiel zwar den Einzug in die Europa League verpassen, aus dem Europacup ausscheiden kann der Klub aber nicht mehr.
Grund dafür ist der Modus der UEFA. Die Gewinner der Europa-League-Play-offs erreichen die Ligaphase der Europa League. Die Verlierer wechseln direkt in die Ligaphase der Conference League. Das bestätigt auch die UEFA in ihrer Übersicht zur Qualifikation.