Zum Hauptinhalt springen
Sport

Wieder Geisterspiele: Bundesrat verbietet Grossveranstaltungen

Südostschweiz
28.10.2020, 16:23 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Maximal erlaubt sind Sportveranstaltungen mit bis zu 50 Personen. Die Einschränkung gilt unbefristet. Trainings und Wettkämpfe sind im Profibereich weiter erlaubt. Im Breitensport gilt ein Limit von maximal 15 Personen.

Betroffen sind von den neusten Massnahmen zur Eindämmung des Virus im Sport insbesondere die Meisterschaften im Fussball und Eishockey. Die Swiss Football League sowie die National und Swiss League müssen das weitere Vorgehen noch eruieren. Sie wollen die Meisterschaften nur im äussersten Notfall noch einmal unterbrechen, so wie sie es im März getan haben. Die Zahl der positiven Corona-Fälle ist innerhalb eines Monats wieder in die Höhe geschnellt. Zuletzt wurden 8616 neue Ansteckungen innert 24 Stunden registriert.

HCD: Überleben des Klubs ab sofort «das einzige Saisonziel»

Im Kanton Graubünden ist der HC Davos als einziger professioneller Sportklub am stärksten von den Massnahmen betroffen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Situation nahm der Klub auf seiner Webseite wie folgt Stellung:

«Der HCD versteht und unterstützt alle Bemühungen der Behörden, die wuchtige zweite Ansteckungswelle zu brechen und das Gesundheitssystem zu schützen. Die aktuelle Entwicklung verfolgen wir mit grosser Besorgnis. Das einzige Saisonziel der Geschäftsleitung ist ab sofort das wirtschaftliche Überleben der Hockey Club Davos AG, wenn immer möglich ohne wirtschaftlich bedingte Entlassungen von Mitarbeitern. 

Nichtsdestotrotz werden wir am nächsten Sonntag, 1. November um 15.45h gegen die SCRJ Lakers unser zweites Heimspiel austragen, leider aber ohne Zuschauer im Eisstadion Davos. Ob und wie die Meisterschaft nach der darauffolgenden Nationalmannschafts-Pause weitergeht, beschliesst die Swiss Ice Hockey Federation, bzw. die National League an einer ausserordentlichen Versammlung in den nächsten Tagen.»

(so/sda)

Gianola: «Es ist ein schwerer Schlag»

Wieder Geisterspiele: Bundesrat verbietet Grossveranstaltungen | Südostschweiz