Drittes Gold für Durrer, Simonet mit Kombi-Gold
Zuvor hatte Durrer bereits in der Kombination und in der Abfahrt triumphiert. Im Super-G nahm sie der zweitplatzierten Weltcup-Fahrerin Priska Nufer 93 Hundertstel ab. Mit Lara Gut-Behrami und Corinne Suter verzichteten die besten Schweizer Speed-Fahrerinnen auf die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen.
Bei den Männern gewann Lars Rösti im Super-G seinen ersten Schweizer Meistertitel. Der 23-jährige Berner hatte vor zwei Monaten auf derselben Piste bereits ein Europacup-Rennen für sich entschieden und setzte sich nun mit einem Vorsprung von 63 Hundertstel auf Nils Mani durch.
Simonet mit Kombinations-Gold
Der Super-G am Freitagvormittag war gleichzeitig der erste Teil der Kombination. Im Slalom vom frühen Nachmittag stiess Sandro Simonet mit der viertbesten Laufzeit von Position 15 bis ganz nach vorne. Der Savogniner, der in der abgelaufenen Saison erstmals im Weltcup auf dem Podest gestanden hatte, setzte sich um 15 Hundertstelsekunden vor Joel Lütolf durch.
Für Simonet ist es die dritte Goldmedaille in der Kombination an nationalen Elite-Meisterschaften nach 2018 und 2019.