Zwei Wintersportorte treten beim Strom auf die Bremse
Um eine drohende Strommangellage im kommenden Winter möglichst zu vermeiden, hat der Bund die Bevölkerung und Wirtschaft zum Stromsparen aufgerufen. In der Gemeinde Davos wurden dazu zwei Arbeitsgruppen gebildet, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die erste Arbeitsgruppe erstelle ein Notfallkonzept, welches festlege, wie die wichtigsten Leistungen und Infrastrukturen der Gemeinde im Notfall aufrechterhalten werden könnten. Die zweite Arbeitsgruppe beschäftige sich mit Energiesparmassnahmen. Die Gemeinden Davos und Klosters wollen dabei koordiniert vorgehen und sich auch mit Verbraucherinnen und Verbrauchern austauschen.
Es wurden bereits eine Reihe wirksamer Sparmassnahmen entworfen, welche stufengerecht zur Anwendung kommen.»
Zitiert aus Medienmitteilung, Gemeinde Davos
Ziel ist es, das öffentliche und touristische Angebot aufrechtzuerhalten. Auch bei den Bergbahnen wurde bereits reagiert, wie es in der Mitteilung heisst: «Es wurden bereits eine Reihe wirksamer Sparmassnahmen entworfen, welche stufengerecht zur Anwendung kommen.»
Erste Sparmassnahmen beschlossen
Aus Sicht der Gemeinde ist Stromsparen in der aktuellen Lage nicht nur im Sinne eines Beitrags zur Vorbeugung einer Mangellage angezeigt, sondern auch ein unternehmerisches Gebot, um erhöhten Kosten aufgrund von steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.