Zwei einheimische Langlaufstars zählen auf das Publikum
Zwei junge Talente mit grossem Ehrgeiz und voller Hoffnungen freuen sich auf das Klosterser Publikum. Beide haben in Klosters das Langlaufen erlernt. Lea Zimmermann, 2004 ist Mitglied der Trainingszelle Davos-Klosters, Schülerin am Sportgymnasium Davos, U16 Staffel- Schweizermeisterin, U16 Rang 5 Schweizermeisterschaften mit diversen Starts am Swiss-Cup. Florian Guler, 1999 ist Mitglied des Pro-Team Bündner Skiverband, hat drei Weltcupstarts auf seinem Konto, warTop-15-Continental-Cup-2020/21- und Schweizermeister Sprint U18.
Was bedeutet für euch der Swiss-Cup?
Florian: Der Swiss-Cup hat mir geholfen, Rennerfahrung zu sammeln, für internationale Wettbewerbe.
Lea: Der Swiss-Cup ist für mich von grosser Bedeutung, weil ich mich da auf nationalem Niveau mit den Besten messen kann.
Was haltet ihr vom Swiss-Cup in Klosters?
Florian: Ich finde es megacool, dass es Rennen in Klosters gibt. Wir bekommen so ein richtiges Heimrennen und können vor Heimpublikum auftreten. Heimrennen vor Zuschauern, einem OK, das man kennt, und dem Vater als Wettkampfchef ist schon speziell.
Lea: Es ist ein sehr spezielles Gefühl, weil ich hier schon als kleines Mädchen die ersten Runden auf der Loipe drehte. Und ein Rennen mit Mami als Zielchefin ist natürlich auch eine Premiere für mich (lacht).
Wo sehen wir euch am Start?
Florian: Sicher am Skating-Sprint am Samstag, am Sonntag lasse ich mir den Start noch offen.
Lea: Ich werde am Samstag im Sprint und am Sonntag im Distanzrennen starten.
Was sind eure Ziele?
Florian: Sicher in den Sprint-Final kommen. Und dann habe ich natürlich das Podest als Optimalziel im Auge.
Lea: Ein Platz in den Top 15 in beiden Rennen wäre für mich schon toll!
Wer sind eure härtesten Konkurrenten?
Florian: Zum Glück sind die Hauptgegner an der Olympiade (lacht), aber es gibt noch genug andere starke Schweizer und internationale Gegner.
Lea: Sicher die älteren Jahrgänge. Die haben einfach Vorsprung und die zu schlagen ist ziemlich anspruchsvoll.
Was verbindet euch mit Klosters?
Florian: Ich bin hier aufgewachsen und in die Schule gegangen. Ich trainiere sehr viel in Klosters und kenne jeden Berg aus dem Sommertraining. Meine Langlaufkarriere habe ich in der JO Klosters gestartet.
Lea: Geboren und aufgewachsen, Schule natürlich. Klosters ist für mich alles. Die Umgebung, die sensationellen Loipen, Freunde und Familie. Und natürlich auch die JO Klosters, wo ich meine ersten Trainings absolvierte.
Was bedeutet euch das Publikum an der Strecke?
Florian: Die Gesichter der Zuschauer nehme kaum wahr. Die Anfeuerungsrufe sehr wohl! Sie bedeuten mir extrem viel, um die letzten Reserven zu mobilisieren.
Lea: Sehr viel! Ein «Hopp!» ist immer eine Motivation und pusht zu mehr Leistung.
Was wünscht ihr euch für das Rennen?
Florian: Schönes Wetter. Gute Verhältnisse. Viele Zuschauer und dass uns Corona keinen Streich spielt wie das letzte Mal.
Lea: Das es mir gut läuft und dass ich gut drauf bin und viele Leute mich anfeuern!
Am Swiss-Cup starten über 130 weitere Athletinnen und Athleten aus dem In- und Ausland. Angemeldet haben sich die drei Olympioniken Alina Meier, Nadja Kälin und Valerio Grond sowie namhafte Teams aus Kanada, Spanien, Australien und auch ein Läufer aus Argentinien. Das OK dankt den grosszügigen Sponsoren und Gönnern ebenso wie den vielen freiwilligen Helfern, die dieses Langlaufhighlight zum Strahlen bringen und freut sich auf ein spannendes Rennwochenende mit grossem Publikumsaufmarsch. Wer nicht dabei ist, der hat definitiv etwas verpasst!
Infos unter www.skiclub-klosters.ch