Zürich und Winterthur verzeichnen kaum mehr Leerwohnungen
Der Wohnungsmarkt in den Städten Zürich und Winterthur hat sich auch im laufenden Jahr kaum entspannt. Die Leerwohnungsziffern sind auf tiefem Niveau nur ganz leicht gestiegen.
Der Wohnungsmarkt bleibt 2026 stark angespannt. In der Stadt Zürich wurden am Stichtag am 1. Juni exakt 252 leere Wohnungen gezählt. Mit einer Zunahme von 17 Wohnungen setzt sich der leichte Aufwärtstrend der vergangenen zwei Jahre fort. Der Anteil am Zürcher Bestand liegt bei geringen 0,11 Prozent.
In Winterthur standen am Stichtag 116 Wohnungen leer. Das sind zwölf mehr als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer stieg von 0,18 auf 0,20 Prozent an. Nach dem Rekordtief von 0,14 Prozent im Jahr 2024 verharrt der Leerstand in der zweitgrössten Zürcher Stadt somit auf äusserst tiefem Niveau.
Gegenläufige Trends bei den Wohnungsgrössen
Bei der Aufschlüsselung nach Zimmerzahl zeigen sich zwischen den beiden Städten Unterschiede. In der Stadt Zürich sind proportional betrachtet die grossen Wohnungen mit sechs oder mehr Zimmern am häufigsten unbesetzt, dicht gefolgt von Wohnungen mit ein bis zwei Zimmern. Am seltensten finden sich in der Limmatstadt leere Fünf-Zimmer-Wohnungen. Zwar stehen in absoluten Zahlen am meisten Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen leer, dies liegt jedoch primär an deren sehr hohen Anteil am Gesamtbestand.
In Winterthur verhält es sich bei den grossen Wohnungen genau umgekehrt. Dort fällt besonders auf, dass der Leerstand bei Einheiten mit fünf und mehr Zimmern extrem tief ist. Lediglich zehn solcher Wohnungen waren am Stichtag unbesetzt. Einen leichten Zuwachs auf 0,23 Prozent verzeichneten hingegen die Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen.