Zürcher Regierung stoppt Fussgängerstreifen an Rosengartenstrasse
Der Zürcher Regierungsrat stoppt die zwei von der Stadt geplanten Fussgängerstreifen an der Rosengartenstrasse. Sie gefährdeten den Verkehrsfluss auf der stark belasteten Achse. Die Stadt zeigt sich «befremdet».
Auf der stark befahrenen Rosengartenstrasse wollte die Stadt Zürich zwei neue Fussgängerstreifen bauen. Das Stadtparlament hatte die Ausgaben im vergangenen November bereits bewilligt.
Nun aber macht der Regierungsrat den städtischen Plänen einen Strich durch die Rechnung, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Das Projekt sei mit übergeordneten kantonalen Interessen nicht vereinbar und deshalb nicht zu genehmigen, heisst es darin.
Stadtrat prüft Weiterzug
Der Stadtrat zeigt sich in einer Medienmitteilung «befremdet» vom Entscheid. Er will ihn prüfen und gegebenenfalls anfechten. Schliesslich sei das städtische Vorhaben «sorgfältig ausgearbeitet und breit abgestützt», wird Stadträtin Simone Brander (SP) zitiert.
Die Regierung hingegen ist der Ansicht, dass die Kombination aus hoher Verkehrsbelastung, einer Steigung von rund 8 Prozent, zusätzlichen Haltevorgängen und begrenztem Stauraum ein «erhöhtes Risiko für instabile Verkehrsabläufe» birgt – sprich mehr Stau.
«Das Projekt verschärft damit einen bereits bestehenden Engpass», so die Regierung. Sie argumentiert, dass die bestehenden, niveaufreien Querungen eine «ausreichende und sicherere» Lösung seien.
Stau, Lärm und Schadstoffe