Yakin ist erneut unzufrieden mit dem Rasen
Gegen Slowenien bestreitet die Schweiz am Samstag das erste Heimspiel nach der WM. Murat Yakin erinnert sich an die Duelle im letzten Herbst – und übt schon wieder Kritik am Rasen.
Dieses Mal hat Yakin keinen Büschel Rasen dabei, als er zur Pressekonferenz antritt. Trotzdem klingt es ähnlich wie eine Woche zuvor in Skopje, als der Schweizer Nationaltrainer über die Unterlage klagte. Bereits im Vorfeld hatte sich der Verband gegenüber CH Media geäussert. Der Platz in Luzern entspreche «leider nicht den Standards, die wir uns wünschen und die unsere im Ausland spielenden Nationalspieler gewohnt sind».
Nun ergänzt Yakin: «Das kennen wir ja leider in der Schweiz.» Aufgrund der Temperaturen und der Nässe gestalte sich die Rasenpflege oft schwierig. Eine Ausnahme bilde «vielleicht St. Gallen», fügt der Trainer an. In der Ostschweiz hat sich das Nationalteam in den vergangenen Jahren oft auf seine Spiele vorbereitet. Mehrmals wich es aber auch ins Ausland aus – so auch vor dem aktuellen Zusammenzug, als die Schweizer in Belek in der Türkei trainierten.
Nachteil für das spielmachende Team
Das Abschlusstraining verlegte das Schweizer Nationalteam auf einen Nebenplatz. So wolle man den Rasen im Hinblick auf die beiden Spiele vom Samstag (Slowenien) und Dienstag (Nordmazedonien) noch etwas schonen. «Es wurde sicher viel gearbeitet, um es möglich zu machen», hielt Yakin den Organisatoren zugute. «Optimal ist es aber sicher nicht.»
Immerhin betrifft die Rasenqualität bekanntlich beide Teams. Allerdings ist die Mannschaft, die das Spiel macht, meistens doch etwas stärker betroffen. Und dies dürfte am Samstag wie auch am Dienstag die Schweiz sein. «Wir haben den Anspruch, die Partie zu kontrollieren und dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen», sagt Yakin.