Wo kleine Unternehmen gross werden sollen
Ein Gebäude der Ideen und Geistesblitze. Ein Gebäude der Begegnungen und des Austauschs. Ein Gebäude für ambitionierte Technologie-Freaks, die mit ihren Ideen und Geistesblitzen die Schweiz und später die Welt erobern wollen. Das ist der Technopark Graubünden in Landquart. Eugen Arpagaus, früherer Leiter des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Tourismus, soll als Geschäftsführer zusammen mit Rudolf Minsch, Chefökonom von Economiesuisse und Präsident des Trägervereins Technopark Graubünden, den Park mit Leben füllen.
Nachfolger des Innozets
Minsch und Arpagaus machen, was mit dem Innozet in Grüsch vor Jahren mit mässigem Erfolg gestartet wurde: Sie suchen nach Jungunternehmerinnen und -unternehmern mit Erfindergeist und spannenden technologischen Ideen. Das Innozet ist inzwischen geschlossen, existiert jedoch noch als geldgebende Stiftung.
Dass der Technopark Landquart das Angebot des Innozets ausbauen könne, daran zweifle er nicht, so Arpagaus. Der Technopark kann auf die Erfahrung der sechs übrigen Technoparks in der Schweiz und Liechtenstein zurückgreifen. Und: «Weil wir beim Bahnhof Landquart wirklich einen Mehrwert bieten, damit kreative Köpfe ihre Vision verwirklichen können.»
Tonnenschwere Last
Auch wenn die Visionen vieler Start-ups noch so bestechend scheinen: Die Last, die zu Beginn getragen werden muss, ist tonnenschwer. Es ziehen oft viele Jahre ins Land, bis sich eine Technologie vom Geistesblitz zu einem Prototypen und im Optimalfall zum Verkaufsschlager wandelt.