Wo der Kanton im nächsten Jahr baut
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat die Genehmigung des Mehrjahresprogramms für Hochbauten für das Jahr 2021 sowie Kenntnisnahme des Mehrjahresprogrammes für die Jahre 2022 bis 2025. Mit den für die Jahre 2021 bis 2025 eingestellten Mitteln könne «der durchschnittlich gute Gebäudezustand voraussichtlich knapp erhalten werden», teilt die Regierung mit. Pro Jahr seien durchschnittlich 8,1 Millionen Franken notwendig, um die reine Substanzerhaltung zu gewährleisten.
Für das Jahr 2021 werden 8,5 Millionen Franken budgetiert. Davon seien allerdings 4,1 Millionen Franken wertvermehrend: Bei der Berufsschule Ziegelbrücke wird neu gebaut, die Liegenschaft Baer in Glarus bei der Brücke nach Ennetbühls wird aufgestockt, der Innenausbau der Liegenschaft Reitbahn beim Zeughaus steht an und für das Gefängnis wird eine Machbarkeitsstudie erstellt.
Von 2021 bis 2025 sind insgesamt 26,4 Millionen Franken notwendig. Im Budget 2021 und in der Finanzplanung 2022 bis 2025 sind derzeit 17,6 Millionen Franken eingestellt, zuzüglich 37,1 Millionen Franken für wertvermehrende Investitionen. In diesen fünf Jahren entsteht deshalb ein Rückstand von 8,8 Millionen Franken. Für den Zeitraum der Erstellung der Neubauten werde die Substanz leicht vernachlässigt, was beim derzeitigen guten Zustand vertretbar sei, so die Regierung. Aber: «Nach dem Bezug der Neubauten muss die Pflege der Substanz wieder erhöht werden.»
Der grösste Brocken im kommenden Jahr ist der Neubau für die Berufsschule Ziegelbrücke. Dafür werden für 2021 2,1 Millionen Franken eingesetzt. Die Aufstockung der Liegenschaft Baer kostet im nächsten Jahr 960 000 Franken, der Innenausbau der Liegenschaft Reitbahn 950 000 Franken. (mitg)