Wissenswertes zur WM in der Schweiz
Vom 15. bis 31. Mai findet in Zürich und Freiburg die Eishockey-WM statt. Antworten auf fünf Fragen.
Wie oft fand eine WM schon in der Schweiz statt?
Zum elften Mal findet eine Eishockey-WM in der Schweiz statt. Die zuvor letzte wurde 2009 in Bern und Kloten ausgetragen. 2020 hätte sie in Zürich und Lausanne stattfinden sollen, musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Bei der Hälfte der bisherigen Austragungen hierzulande holte Kanada den WM-Titel. Die Schweiz gewann bei Heim-Weltmeisterschaften fünfmal eine Medaille – zuletzt Bronze 1953.
Wie sieht das Budget aus?
Das Budget der WM beträgt rund 50 Millionen Franken. Das Bundesamt für Sport (BASPO) unterstützt das Turnier mit 5,65 Millionen Franken. Davon entfallen 3,25 Millionen auf einen Organisationsbeitrag für Planung und Durchführung, der Rest ist für Förderprojekte von Swiss Ice Hockey vorgesehen. Der Hauptteil der Einnahmen stammt aus Ticketing, Hospitality und Sponsoring. Hinzu kommen Beiträge der Kantone und Städte. Ziel ist eine schwarze Null. «Es gibt immer die eine oder andere Überraschung, die im Verlauf der Organisation eines solchen Turniers plötzlich auftaucht. Davor ist man nie gefeit», betont Christian Hofstetter, Generalsekretär der WM 2026.
Wie sieht es bezüglich der Auslastung aus?
In Zürich beträgt die Stadionkapazität während der WM 10'000 Zuschauer, in Freiburg sind es 7500. Insgesamt werden 64 Partien ausgetragen, davon 34 in Zürich. Damit können maximal 565'000 Zuschauer die Spiele vor Ort verfolgen. Am vergangenen Freitagabend waren rund 400'000 Tickets verkauft. «Wir sind bisher zufrieden, unser Ziel ist aber sicher, jedes Spiel zu füllen und eine coole Stimmung zu haben – auch mit den Fanzonen, die wir aufbauen», so Hofstetter. «Jeder soll mit einem Lächeln aus der Arena gehen und sagen: ‹Es war eine tolle Geschichte›.»
Welche Topspieler kommen?