Wissenschafts-Ausstellung Phänomena startet Tour-de-Suisse
Die Wissenschafts-Ausstellung Phänomena öffnet am Samstag in Dietikon ihre Tore und startet ihre Tour quer durch die Schweiz. Besucherinnen und Besucher können experimentieren und Naturgesetze, Phänomene und komplexe Zusammenhänge hautnah erleben.
«Das war ein harter Leidensweg», sagt Projektleiter Urs Müller. Es ist Freitagnachmittag, ein Tag vor der offiziellen Eröffnung der Phänomena und nur wenige Stunden, bevor sie geladenen Gästen – darunter Bundespräsident Guy Parmelin – vorab präsentiert wird. «Umso grösser ist unsere Freude, dass es nun los geht», so Müller.
Er steht im Eingangsbereich der Phänomena, die auf einer Brache in Dietikon nahe der Grenze zum Aargau aufgebaut ist. Sechs miteinander verbundene, aufblasbare Rieseniglus bieten rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Noch wird hier und dort der letzte Schliff vorgenommen. Ab Samstag soll alles parat sein, versichert Müller. Er erzählt von der Vision der Phänomena und führt gemeinsam mit Marc Grob, Projektleiter der Inhalte, durch die rund 20 Exponate.
Im Zentrum der Wissenschafts-Ausstellung stehen KI und Robotik, die interaktiv erlebt werden sollen. So animieren gleich zu Beginn zwei Roboter die Besucherinnen und Besucher zum Seilspringen, indem sie unermüdlich ein Seil schwingen. Auf spielerische Art und Weise solle gezeigt werden, wie Roboter auch noch verwendet werden können.
Bienen verstehen
In einer anderen Installation, in «Meet the Bees», soll erfahren werden, wie Bienen funktionieren, wie ein Schwarm reagiert, welche Signale eine Reaktion auslösen und welche nicht. Die Forschung nutzt hier KI und Robotik, um neue Einblicke in die Biologie zu gewinnen. Den Besuchenden wird ein direkter Einblick ins Herz des Bienenstocks gewährt.
Getestet werden kann weiter auch eine Brille, die blinde Menschen über Vibrationen durch den Alltag helfen soll und die in einigen Jahren möglicherweise den Blindenstock ersetzen könnte.