Wissenschafts-Ausstellung Phänomena kommt nach Altstätten SG
Die Wissenschafts-Ausstellung Phänomena hat am Samstag in Dietikon ZH ihre Tore geöffnet. Später startet sie eine Tour quer durch die Schweiz und gastiert im August in Altstätten SG. Besucherinnen und Besucher können Naturgesetze, Phänomene und komplexe Zusammenhänge erleben.
Projektleiter Urs Müller steht im Eingangsbereich der Phänomena, die auf einer Brache in Dietikon nahe der Grenze zum Aargau aufgebaut ist. Sechs miteinander verbundene, aufblasbare Rieseniglus bieten rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Er erzählt von der Vision der Phänomena und führt gemeinsam mit Marc Grob, Projektleiter der Inhalte, durch die rund 20 Exponate.
Im Zentrum der Wissenschafts-Ausstellung stehen Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik, die interaktiv erlebt werden sollen. So animieren gleich zu Beginn zwei Roboter die Besucherinnen und Besucher zum Seilspringen, indem sie unermüdlich ein Seil schwingen. Auf spielerische Art und Weise solle gezeigt werden, wie Roboter auch noch verwendet werden können.
Bienen verstehen
In einer anderen Installation, in «Meet the Bees», soll erfahren werden, wie Bienen funktionieren, wie ein Schwarm reagiert, welche Signale eine Reaktion auslösen und welche nicht. Die Forschung nutzt hier KI und Robotik, um neue Einblicke in die Biologie zu gewinnen. Den Besuchenden wird ein direkter Einblick ins Herz des Bienenstocks gewährt.
Getestet werden kann weiter auch eine Brille, die blinde Menschen über Vibrationen durch den Alltag helfen soll und die in einigen Jahren möglicherweise den Blindenstock ersetzen könnte.
Ebenfalls ausgestellt ist ein Porträt-Roboter, der mit Pinsel und Farbe Besuchende porträtiert, sowie der Hand-Artist, der Hand-Skizzen in der Luft in moderne und klassische Kunstwerke verwandelt. Auf diese Weise soll die Beziehung zwischen Kreativen und Künstlicher Intelligenz erforscht werden.
Die Inhalte und Exponate entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen und Unternehmen.