Winterwanderer auf der dritten Etappe nach Davos
600 Klimaaktivistinnen und -aktivisten hätten sich am Morgen in Klosters zur letzten Etappe aufgemacht, teilte das Klimabündnis mit, das unter der Bezeichnung Strike WEF auftritt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschieren auf verschiedenen Wegen, vor allem auf Wanderwegen.
Andere sind in den Zug nach Davos gestiegen, da die Winterwanderung an den Kräften zehrt. Zudem sind am Dienstagmorgen 40 Personen zu einer Skitour zum WEF-Austragungsort gestartet.
Ziel ist die Demonstration
Gemeinsam wollen sich alle Gruppen zur Kundgebung um 15 Uhr in Davos versammeln. Die Aktivistinnen und Aktivisten seien auch nach zwei Tagen nicht müde und zeigten sich motiviert, ihre Forderungen nach Davos zu bringen, hiess es.
«Wir erwarten nichts vom WEF, wir wollen es abschaffen», wird Mediensprecherin Payal Parekh in der Mitteilung zitiert. Die WEF-Mitglieder hätten die Welt in einen katastrophalen Zustand geführt.
Die Bündner Behörden hatten nur die ersten zwei Tagesetappen der dreitägigen Wanderung bewilligt. Eine Genehmigung für die dritte Etappe von Klosters nach Davos war verweigert worden mit der Begründung, die Kantonsstrasse auf diesem Streckenabschnitt diene auch als Rettungsachse.
Demonstrieren wollen am Dienstagnachmittag nicht nur die Klimaaktivisten. Eine zweite Kundgebungsbewilligung erhielten die Jungsozialisten (Juso) Graubünden. Die Davoser Behörden haben die Teilnehmerzahl pro Manifestation auf 300 beschränkt. (so/sda)