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Schweiz und Welt

Winterspiele der Special Olympics sollen in Graubünden stattfinden

Südostschweiz
12.10.2020, 11:55 Uhr
vor 36 Minuten

Die Schweiz will 2029 die Special Olympics World Winter Games (WWG) ausrichten. Das gab heute Special Olympics Switzerland offiziell bekannt. Heute wurde zudem das Kandidatur-Dossier Bundesrätin Viola Amherd überreicht. Im Zentrum dieser Bewerbung steht der Kanton Graubünden. Die neun Sportarten sollen alle im Bergkanton über die Bühne gehen. Zum Zug kommen würde Chur (Eiskunstlauf, Short Track, Unihockey, Floor Hockey), Arosa (Ski Alpin, Snowboard) und Lenzerheide (Langlauf, Schneeschulauf, Tanz). Die Eröffnungsfeier würde im Stadion Letzigrund in Zürich über die Bühne gehen, die Schlussfeier wäre in Chur geplant.

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung. 

Mit der Bewerbung möchte man gemäss Bewerbungsdossier «einen nachhaltigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft zu leisten.» Die zwölf Tage dauernden WWG 2029 sind mit 2500 Sportlerinnen und Sportlern, 650 Coaches und Betreuern aus über 100 Nationen nach den Olympischen Spielen der zweitgrösste Wintersportanlass der Welt. «Die Kandidatur, Planung und Durchführung der WWG 2029 helfen der Schweiz, bedeutende Entwicklungen in der Sport- und Behindertenpolitik zu lancieren und voranzutreiben», heisst es im Bewerbungsdossier.

TV Südostschweiz hat mit dem Geschäftsführer von Special Olympics Switzerland gesprochen:

 

Die Special Olympics sollen in Graubünden statt finden

38 Millionen Kosten

Die Gesamtkosten des Events betragen 38 Millionen Franken. 75 Prozent davon müssten von der öffentlichen Hand getragen werden, also unter anderem dem Kanton Graubünden und den Austragungsorten. Das Einreichen der Kandidatur an Special Olympics International erfolgt im Januar 2021. Eine Vergabe erfolgt entweder im Juli 2021 (Doppelvergabe mit Austragungsort 2025) oder im November 2024. (kup)

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