Fusionsküche und Raclette
Am Freitag vor Weihnachten war die Öffentlichkeit dahin zu einer «Winter Wonderland Soirée» eingeladen. Diese wurde witterungsbedingt zwar ins grosse Foyer im Untergeschoss verlegt, das tat der angenehmen und einladenden Stimmung jedoch keinerlei Abbruch. Das Hotel habe einige Höhen und Tiefen durchlebt, erinnerte sich Direktor Mario Gubi denn auch gegenüber seinen Gästen. Doch es habe sich stetig weiterentwickelt, und es habe ihm nichts Besseres passieren können als 2021 der Kauf durch die Michel Reybier Hospitality-Gruppe. «Das sind Vollblut-Hoteliers, die wissen, worauf es ankommt.» Seither seien in das Hotel Alpengold rund 2,5 Millionen Franken investiert worden. In einen riesigen Kidsclub, in einen auch für die Allgemeinheit zugänglichen Spielplatz draussen und in die Vielfalt im Restaurantbereich, sagte Gubi und sprach all jenen einen Dank aus, die zur positiven Entwicklung beitrugen und -tragen.
In der Halle boten die Restaurants des Hotels Kostproben ihrer ganz individuellen Küchen an. Die Gäste konnten sich frei bedienen und an jeder Station eine neue Geschmackswelt entdecken. Der zart duftende Glühwein war vorsichtshalber an der gegenüberliegenden Seite, weit weg von der Weindegustation, platziert worden. In deren unmittelbarer Nähe gab es hingegen eine Kostprobe aus dem Pop-up-Restaurant «atelier VERT», wo nicht nur die vegetarische Küche zelebriert wird, sondern auch das, was der heimische Boden hervorbringt. «Wir pflanzten vor dem Hotel unser eigenes Gemüse, das dann mittels verschiedener Methoden haltbar gemacht wurde», erzählte «Executive Chef» Manuel Zünd. Doch nicht der Tiefkühler kam zum Einsatz. Das wäre viel zu einfach. Fermentation und Fusionsküche sind die Stichworte. Es sei eine sehr moderne Küche, bei der 98 Prozent der Zutaten aus der Region stammen würden, beschreibt der Küchenchef.
Derweil konnten von der anderen Seite immer wieder Jubelrufe vernommen werden. Am Glücksrad wurden neben Spa-Eintritten und Restaurant-Gutscheinen goldene Skier verlost. Applaus brandete auf, als eine mit zehn Wunderkerzen versehene Geburtstagstorte zum Höhepunkt eines rundum gelungenen Festes hereingetragen wurde.