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Schweiz und Welt

«Wie in anderen Jahren»

Davoser Zeitung
09.05.2022, 16:53 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Antwort erhielt sie lediglich von Christine von Ballmoos von CvB Davos. Da sie ausschliesslich mit Partnern des World Economic Forum zusammenarbeiteten und viele davon an der jetzigen ­Austragung teilnähmen, sei bei ihnen die Nachfrage vergleichbar mit den Vorjahren, sagt sie. Feststellbar sei jedoch eine geringere Nachfrage nach Unterkünften. «Wir leben das ‹one-stop-shop›-Prinzip. Das heisst konkret, dass wir die Kongress-Gäste bezüglich ihren Aktivitäten von der Planung über die Umsetzung, den Aufenthalt und die Nachbearbeitung betreuen. Viele sind mit den Umständen, die in Davos anders sind als im ‹normalen› Kongress-Umfeld, gefordert.»

Bei ihrer Arbeit würde sie sich auf ein ganzjährig angestelltes und in Davos wohnhaftes Kernteam abstützen. «Während Anlässen können wir auf Leute zurückgreifen, die zur Abwechslung zu ihren angestammten Jobs zu uns als Event-Mitarbeiter kommen.» Auch bei dieser Gruppe hätten sie über die Jahre ein gutes Netzwerk aufgebaut und könnten auf Know-how zählen. Ausserdem würden sie als Davoser Firma die Aufträge möglichst an ortsansässige Betriebe vergeben. Dadurch würden sie Arbeit und damit Wertschöpfung in zahlreichen anderen Betrieben generieren. Als Davoser Event-Firma sei das WEF wichtig für sie. «Die Kongresse sind ein Standbein der Davoser Wirtschaftsstruktur, das Davos von anderen Orten unterscheidet. Die Wertschöpfung, die durch Kongresse ­erwirtschaftet wird, muss möglichst über hier arbeitende Firmen in Davos bleiben», findet Christine von Ballmoos.

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