Wetter- und Postenglück
Ganz erfreulich war die rege Beteiligung von Einheimischen – für die organisierende OL-Gruppe Davos mit Laufleiter Lukas Stoffel und Bahnleger Dieter Wolf eine besondere Genugtuung. Vor allem der Sieg auf der Strecke C (mit fast 3 Kilometern mittellang/eher einfach zum Orientieren) durch die 12-jährigen Anna Schneuwly und Mia Segessenmann in guten 37.47 Minuten beeindruckte. Dem drittklassierten Familienteam Caflisch mit Naomi (15) und den Eltern Margrith und Peter nahmen sie 2 Minuten ab. Mit wenig Abstand folgten die weiteren Davoser Rahel Wellauer, Maria Mettler mit Irina Perreten und Andrin Zenklusen sowie Sophia und Michi Lehning.
Die Jüngsten waren am schnellsten
Nur wenig hinter dem 9-jährigen Sieger Cyrill Kuhn sprintete Andrin Steiger (12) in 17.17 für die 1,7 Kilometer mit 6 wenig schwierigen Posten der Bahn D ins Ziel, gefolgt von seinem sogar erst 7-jährigen Bruder Fadri und Volker Steiger, vor den weiteren Davosern Noah Carillo und Nils Schmid mit Seraina Steiger sowie Linda, Maurus und Lorenz Zaugg. A propos Familien- und Frauensport OL: Auf der technisch höchst anspruchsvollen, mit 3,7 Kilometern schon deutlich längeren Bahn B stand der erst 12-jährige Laurin Kuhn als Vierter seinem in guten 38.56 siegreichen Bruder Janis (14) und seinem Vater Hansruedi nur wenig nach. Die Dritte, Ursi Ruppenthal aus Domat-Ems, zeigte den Männern fast die Meisterin – notabene nur 3 Tage nach ihrem Sieg am Schweizer Gebirgs-OL SIMM (Swiss International Mountain Marathon).
Auch Davoser können Kartenlesen
Ebenfalls auf der Bahn B schlugen sich folgende Davoser tapfer: Leonardo Lehning als Achter der hier 20 Gestarteten, danach Volker Steiger, Christoph Marty, Manuela Ernst und Linda Domeisen sowie die 15-jährige Annika Marty. Noch erfolgreicher waren auf der längsten Strecke des Tages, der 6 Kilometer messenden Bahn A mit 15 kniffligen Posten, die viert- und fünftklassierten Marco und Thomas Wagenführ – wobei der Sohn (16) erstmals seinen Vater schlagen konnte. Sie waren nur gerade 10 Minuten länger unterwegs als Sieger Gabriel Mathys aus Bern mit seinen starken 50.03. Viel Mut zeigten die «noch nicht OL-Läufer» Giulia Mazzoti und Chris Hoyle und benötigten nur eine halbe Stunde länger als die «Profis».