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Schweiz und Welt

Weitere Teile Graubündens von Coronawelle erfasst

Nicole Nett
08.11.2021, 14:53 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Die Regionen Imboden, Plessur, Viamala, Albula und das Unterengadin mit dem Münstertal wurden nun auch von der neusten Coronawelle erfasst. Wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus mitteilt, ist im Kanton Graubünden 610 bestätigten Fällen nun dasselbe Niveau erreicht wie anfangs November 2020. Prozentual am stärksten war die Zunahme in den Regionen Viamala und Unterengadin / Münstertal, wo sich die Zahlen in dieser Zeit in etwa verdreifachten, wenn auch eher auf tiefem Niveau. Der absolut grösste Anstieg habe es in der Region Landquart/Bündner Herrschaft geben, mit einem Plus von knapp 100 auf über 200 Fälle, schreibt die Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die aktuellen Fallzahlen seien nur bedingt mit jenen vor einem Jahr vergleichbar. Einerseits gab es damals noch keine Massentestungen in Betrieben und Schulen, andererseits war aber auch noch niemand geimpft.

Besser vergleichbar sind hingegen die Zahlen innerhalb der jetzigen Ansteckungswelle, wie es heisst: Im Kanton gab es Mitte Oktober 200 aktive Coronaerkrankungen. Vor zwei Wochen waren es knapp 300. Vor einer Woche waren schon mehr als 450 Menschen mit dem Virus infiziert. Aktuell sind es über 600. 

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