Weitere starke Leistung von Tavasci
Weder die 12,5-Kilometer-Distanz noch die Skatingtechnik liegen ihm besonders und trotzdem ist Luca Tavasci in seinem letzten Rennen an den Paralympics in Peking auf den 13. Platz gelaufen. Damit enden die Spiele für den Engadiner mit einer weiteren starken Leistung, wie das Swiss Paralympic Comittee am Samstag mitteilt.
Vor Tavasci hätten sich nur Athleten klassiert, die mindestens als Halbprofis unterwegs seien. Wie Tavasci nach dem Rennen sagt, klappte die Rennteilung wunschgemäss und das Material war ausgezeichnet. Er freue sich, dass er die Platzierungen von Pyeongchang 2018 praktisch wiederholt habe, obwohl die Weltspitze deutlich stärker geworden sei. Allein das chinesische Team hat laut Mitteilung durch konsequente Aufbauarbeit bislang 13 Medaillen im Langlauf gewonnen. Über 12,5 km sind es Gold und Bronze – vor vier Jahren gab es für sie noch gar keine. «Für mich ist wichtig, dass der Zeitabstand auf die Spitze deutlich abgenommen hat», so Tavasci.
Für einmal ist Tavasci Profisportler
So geht es für Tavasci weiter
Am Montag kehrt Tavasci mit der Delegation in die Schweiz zurück, wie es weiter heisst. Dann sei erst einmal Erholung angesagt. Danach werde er sich gemeinsam mit Coach Sandra Gredig Gedanken machen, wie es weitergehe. «Cortina 2026 ist ein grosses Ziel, aber es muss sich schon einiges ändern», sagt Tavasci, der als Bauingenieur arbeitet und für die Vorbereitung auf Peking unbezahlten Urlaub genommen hatte. Das liege finanziell jedoch nicht länger drin. Er wollte sich nun zwar privat auf Sponsorensuche machen, aber: «Der grösste Teil auf dem Weg zum Halbprofitum muss schon von Verbandsseite kommen.» (so)