Weisse Villa wird im August versetzt
Trotz der Coronakrise sind die Arbeiten an der Verschiebung der Weissen Villa in Mulegns im Zeitplan. Wie die Nova Fundaziun Origen als Bauherrin in einer Mitteilung festhält, konnte die mit dem Projekt beauftragte Spezialfirma dank des milden Winters in den Kellern des einstigen Hauses von Jean Jegher durcharbeiten. Die Kellerwände sind abgetragen, die Gewölbe gesichert, das herrschaftliche Haus ist auf «Stelzen» gestellt. Wenn alle Bauarbeiten weiter nach Plan laufen, wird die Villa in der zweiten Augusthälfte talwärts auf die bereits vorbereitete neue Bodenplatte verschoben.
Ist diese Aktion abgeschlossen, werden laut Mitteilung die umlaufenden Gräben zugeschüttet, anschliessend kann die Julierstrasse am bekannten Engpass in Mulegns verbreitert, ein Trottoir erstellt und die Umgebung der Weissen Villa neu gestaltet werden. «Ein wichtiger Meilenstein, auf den das Dorf viele Jahrzehnte gewartet hat», so Origen.
Förderung gesucht
Die Verschiebung geht auf einen Schulterschluss von Kanton, Gemeinde Surses, Erbengemeinschaft Jegher, der Bevölkerung von Mulegns und Origen zurück. Für die Finanzierung wird gemäss Mitteilung nach wie vor Unterstützung gesucht. Förderinnen und Förderer können eine Patenschaft für Mulegns übernehmen, eine symbolische Parzelle erwerben oder ein Förderticket für die Verschiebung lösen.