Wein ist nicht gleich Wein
Mit der Online-Plattform «visual.wine» und dem E-Book «Der schnelle visuelle Weinguide ... oder wie man Essenzielles über den Inhalt einer Weinflasche erfährt», will der Weinanalyst René Wyttenbach gemeinsam mit seiner Frau einen Überblick über die ungeheure Menge an Weinen verschaffen. Ausserdem soll mit digitalen Mitteln ein eigenes Weinprofil über Rebsorten und Weintypen erstellt werden können.
«Ich habe ein visuelles System entwickelt, das Weine in seiner Grundsubstanz mit seinen Harmonien, Hauptaromen, Gewichtigkeit, Extrakt, Extrapolation der Reife und Länge darstellt», sagt Wyttenbach. Das Ziel sei es, rund 160 bis 180 Weingüter aus allen Regionen der Welt, wo interessante Weine und heimische Rebsorten wachsen würden, zu präsentieren. «Unser Augenmerk ist dadurch vor allem auf Europa gerichtet, da selbst Italien über 600 indigene Rebsorten anbaut», sagt Wyttenbach. Aber es sei nicht überall ganz einfach, denn «es gibt Regionen, wie zum Beispiel Graubünden, wo es viel Überzeugungsarbeit braucht, um traditionelle Strukturen aufzubrechen und ein digitales Hilfsmittel zu implantieren», so Wyttenbach.