Zum Hauptinhalt springen
Schweiz und Welt

WEF 2021 findet statt

Südostschweiz
01.04.2020, 08:12 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Der Kleine Landrat wie auch das World Economic Forum reagieren auf Verunsicherung und Anfragen zum WEF-Jahrestreffen 2021 und zu den Folgejahren. Die Gemeinde Davos bereitet sich derzeit zusammen mit dem Regierungsrat, der Kantonspolizei Graubünden und lokalen Partnern detailliert und ergebnisorientiert auf den nächsten WEF-Kongress vor, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Klaus Schwab gab eine persönliche Erklärung zum Standort Davos ab. 
 
Die Gemeinde Davos wie auch das World Economic Forum stellen derzeit eine gewisse Verunsicherung fest, ob das nächste und weitere WEF-Jahrestreffen noch in Davos stattfinden werden, heisst es. Der Kleine Landrat, die Regierung der Gemeinde Davos, nimmt dazu wie folgt Stellung: 
 
«Grundsätzlich ist die Finanzierung der Sicherheitskosten für die kommende Austragung des WEF-Jahrestreffens gesichert. Bund, Kanton Graubünden, die Gemeinde Davos und das World Economic Forum haben in einem Dreijahresvertrag, der für die Jahre 2019 bis 2021 gilt, die Finanzierung geregelt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Davos haben im Rahmen der bisherigen Kosten sogar bis zum Jahr 2024 den kommunalen Kredit für die Sicherheitskosten genehmigt.» 
 

75 Prozent der Übernachtungskapazitäten für das WEF


Am Runden Tisch mit Vertretern der Kantonsregierung, der Gemeinderegierung und der Kantonspolizei seien bereits Pendenzen und Optimierungsmöglichkeiten aus den Erfahrungen mit dem vergangenen WEF-Jahrestreffen vom Januar 2020 besprochen und wiederum Massnahmen für das kommende Jahr definiert worden, heisst es weiter. Hotel-Gastro Davos, die lokale Branchenorganisation der Hotel- und Restaurantbetriebe, hätten sich zum Ziel gesetzt, für das WEF-Jahrestreffen 2021 die bedeutenden ansässigen Beherbergungsstätten zu gewinnen. Sie sollen verpflichtet werden, mindestens 75 Prozent der Übernachtungskapazitäten dem World Economic Forum zur Verfügung zu stellen. Damit könnte einem zentralen Anliegen des World Economic Forums entsprochen werden. 
 

Zusammenarbeit wird nicht in Frage gestellt


Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des World Economic Forums, hat aus den Medien entnommen, dass in Davos Unsicherheit über die Fortführung der gelebten Partnerschaft nach dem Auslaufen des jetzigen Zusammenarbeitsvertrags besteht. Klaus Schwab hält fest: «Es ist richtig, dass wir in der Vergangenheit Alternativangebote erhalten haben, aber ich kann versichern, dass keinerlei Absicht besteht, die über 50 Jahre bewährte Zusammenarbeit in Frage zu stellen. Voraussetzung ist dabei die Verfügbarkeit der notwendigen Unterkünfte für Teilnehmer und Stab zu vernünftigen Bedingungen.» (so)

Mehr zum Thema: Wirtschaft, WEF