Erfolgreiche Erholung
Der sogenannte Schotterrasen musste nämlich eine «Erholungsphase» einlegen, damit er endlich wieder in einem frischen Grün daherkommt.
Eigentümerin des Kurparks ist die Davos Destinations-Organisation (DDO). Wie deren Direktor Reto Branschi gegenüber der DZ erklärt, habe man letztes Jahr vergeblich versucht, einen gesunden Rasen hinzubekommen. Grund dafür seien die vielen provisorischen Bauten gewesen: «Ende 2021 waren die Provisorien für den Spengler Cup und das WEF bereits aufgebaut, ehe die beiden Anlässe abgesagt respektive verschoben wurden.» Bekanntlich kam das World Ecomomic Forum dann ja im Mai nach Davos, sodass abermals Temporärbauten auf dem Schotterrasen aufgebaut wurden. «Sobald aber Gebäude auf dem Rasen stehen, wird er stark beschädigt», erklärt Branschi einen einfachen biologischen Vorgang. Deshalb entschloss man sich, dieses Jahr das Hüpfparadies ins Sportzentrum zu verlegen. Denn auch die Hüpfburgen hätten dem Rasen zugesetzt, sagt der DDO-Direktor. Dank dieser Verschiebung und dem Einsatz der beigezogenen Gärtnerei sei der Rasen nun endlich in dem Zustand, in dem man ihn haben wolle.
Doch wäre es nicht schöner, den Kurpark in diesem Bereich anders zu nutzen? «Hier sind wir sehr eingeschränkt, denn Spengler Cup und WEF sind zwingend auf diesen Platz angewiesen», so Branschi.