Waltert kämpft sich an French Open in zweite Qualirunde
Sind für Simona Waltert (WTA 212) aller guten Dinge drei? Nach Wimbledon 2021 und den Australian Open in diesem Jahr steht die Bünderin an den French Open in Paris zum dritten Mal im Qualifikationsfeld für ein Grand-Slam-Turnier. Ein neuer Anlauf, um sich erstmals für den Hauptwettbewerb zu qualifizieren. Beinahe wäre Walterts Traum aber schon in der ersten Runde geplatzt. Gegen die in der Weltrangliste rund 50 Plätze hinter der Bündnerin klassierten US-Amerikanerin Hanna Chang erlebt Waltert zum Auftakt eine wahre Achterbahnfahrt. Über zwei Stunden dauert der Abnützungskampf. Nach verlorenem Startsatz (4:7 im Tiebreak) und einem souveränen zweiten Durchgang (6:1) sieht Waltert in der Entscheidung wie die sichere Verliererin aus, liegt zwischenzeitlich mit 2:4 im Hintertreffen. Dann die grosse Wende: Waltert gewinnt gleich vier Games in Serie, nimmt ihrer Gegnerin zwei Mal den Aufschlag ab. Nach 2 Stunden und 19 Minuten verwertet die 21-jährige Churerin den ersten Matchball zum 6:7 (4:7), 6:1, 6:4.
Kommt es zur Premiere?
Nach dem Startsieg fehlen Waltert noch zwei weitere Erfolge für den Sprung ins Hauptfeld der French Open. Bereits in Wimbledon und in Melbourne schaffte die Bündnerin jeweils den Einzug in die zweite Runde der Qualifikation – blieb dort aber jeweils hängen.
Mut dürften Waltert ihre letzten Auftritte vor Paris geben. Nach schwierigem Saisonstart überzeugte sie zuletzt mit dem Finaleinzug beim hochdotierten Heimturnier in Chiasso, wo sie sich der Italienerin Lucia Bronzetti in drei Sätzen geschlagen geben musste. Zudem stand Waltert Anfang Mai in Saint-Gaudens im Halbfinal. Auf wen die Churerin in der zweiten Qualirunde in Paris trifft, ist noch unklar.