Von Schweizer Medaillenkandidaten und internationalen Geschichten
Vom 6. bis zum 15. März finden in Mailand-Cortina die Paralympischen Winterspiele statt. Das Wichtigste in vier Punkten.
Die groben Fakten
Die Paralympischen Winterspiele feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Seit 1992 findet das Pendant zu den Olympischen Winterspielen für körperlich beeinträchtigte Personen am selben Ort wie Olympia statt. In diesem Jahr werden in Mailand-Cortina vom 6. bis zum 15. März etwas mehr als 660 Athletinnen und Athleten antreten.
Welche Sportarten es gibt und wo die Schweiz antritt
An den Paralympics werden insgesamt 79 Medaillensätze in den sechs Sportarten Ski alpin, Biathlon, Langlauf, Eishockey, Snowboard und Curling vergeben. Im Rollstuhl-Curling wird es zum ersten Mal auch ein Mixed Doubles geben.
Die Schweiz ist in vier der sechs Sportarten – im Ski alpin, Langlauf, Biathlon und Snowboard – vertreten und wird mit insgesamt neun Sportlern anreisen. Zum ersten Mal seit 2010 tritt dank Luca Tavasci wieder ein Schweizer im Biathlon an. Die Qualifikation verpasst haben derweil die Schweizer Curlerinnen und Curler, die vor vier Jahren noch selektioniert worden waren. Im Sledge-Eishockey gibt es in der Schweiz kein Team.
Die Hoffnungsträger
Sechs der neun Athleten, die von Swiss Paralympic selektioniert wurden, treten im Ski alpin an. Dort weist die Schweiz mit dem Gewinner der Abfahrtswertung Robin Cuche auch einen der grossen Anwärter auf Edelmetall vor. Zudem gehört Théo Gmür zum erweiterten Favoritenkreis – er ist der einzige Schweizer Medaillengewinner von 2018 und 2022. Vor acht Jahren wurde er dreimal Olympiasieger (Abfahrt, Super-G und Riesenslalom), vor vier Jahren sicherte er sich Abfahrts-Bronze.
Auch im Snowboard darf die Schweiz mit einer Medaille rechnen. Aron Fahrni nimmt zwar erstmals an Paralympics teil, feierte mit dem Weltmeistertitel 2023 und dem Gesamtweltcupsieg in dieser Saison aber bereits grosse Erfolge.