Von fluchenden Deutschen und einem Olympiasieger mit Vaterfreuden
Reto Pavoni steht im Tor, ein Schweizer Olympiasieger ist im Babyglück, ein Norweger flüchtet in den Wald und ein Deutscher flucht über Olympia 2026. Das sind die Olympia-Splitter vom Montag.
Torhüter-Quiz mit Patrick Fischer
Patrick Fischer lässt sich ungern in die Karten blicken – auch nicht in Mailand. Auf die Frage, wen er am Dienstag im Achtelfinal gegen Gastgeber Italien ins Tor stellt, antwortet der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer trocken: «Reto Pavoni!» Das entlockt Leonardo Genoni immerhin ein Schmunzeln. Pavoni? Der vierfache Klotener Meistergoalie stand 1992 in Albertville tatsächlich für die Schweiz im Tor. Nach der 1:8-Abreibung gegen Russland war sein Olympia-Abenteuer allerdings schon wieder beendet.
Noélie verzückt die Bobfans
Der französische Bobpilot Romain Heinrich beendet den ersten Tag des Zweierbob-Wettkampfs im 10. Rang, doch das ist gleich nach der Zieldurchfahrt Nebensache. Er wird von seiner Partnerin Nadja Pasternack geherzt und winkt mit dem gemeinsamen, zweijährigen Töchterchen Noélie in die Kameras. Pasternack ist Schweizerin und wird am Freitag und Samstag den Bob von Melanie Hasler anschieben, mit der sie Europameisterin ist. Das nationenübergreifende Leben im olympischen Dorf hat seine Tücken und seine Freuden. Noélie logiert mit den Grosseltern in einer Wohnung ganz in der Nähe, darf aber das olympische Dorf in Cortina und den Eiskanal besuchen. «Ich nehme mir gerne noch eine halbe Stunde, um sie zu besuchen», sagt Pasternack. «Ich vermisse sie jeweils sehr.» Die beiden sind sich einen gewissen Zusatzaufwand gewöhnt.
Zu Meillards Gold gesellt sich Babyglück