Glaronia steht vorzeitig im NLB-Play-off-Final
von Peter Aebli
«Sie hatten sich so richtig aufgeputscht und waren mit mehr als ihrer vollen Leistung aufs Feld gestürmt», hatte Glaronias Trainer Filip Brzezinski nach dem mit 3:1 gewonnen Hinspiel in Neuenburg als Grund für den Verlust des ersten Satzes angeführt. In Glarus riskierten die Neuenburgerinnen am Samstag am Service erneut viel, doch diesmal begingen sie auch Fehler, was den eher vorsichtig agierenden Glarnerinnen die Aufgabe erleichterte. Diese bauten schrittweise Druck auf, und Tina Lenzinger gab mit einem ihrer Service-Asse den Tarif durch: In der Kantihalle hatte Glaronia das Sagen.
Souveräne Glarnerinnen
Nach nur 20 Minuten konnten die Einheimischen mit 25:19 den ersten Teilerfolg verbuchen. Passeuse Mariah Mandelbaum hatte ihre Angreiferinnen bis dahin virtuos eingesetzt. Auch die Mittespielerinnen Lea Werfeli und Miriam Reiser kamen oft zum Einsatz, während Ewelina Brzezinska deutlich weniger, als in anderen Partien forciert wurde. Ein kluger Entscheid von Mandelbaum, der gebürtigen Amerikanerin, die seit vielen Jahren im Fürstentum Liechtenstein lebt und sich in Luzern zur Seklehrerin ausbilden lässt.
Wir hätten gern gegen das stärkstmögliche Neuenburg gespielt.»
Filip Brzezinski, Trainer von Glaronia