Volley Näfels und Trainer Jan Vaclavik gehen getrennte Wege
Trotz laufendem Vertrag löst die Vereinsleitung von Volley Näfels das Arbeitsverhältnis mit Trainer Jan Vaclavik frühzeitig auf. Der Tscheche übernahm auf die vergangene Saison hin das Zepter beim Glarner NLA-Volleyballklub und unterschrieb damals einen Zweijahresvertrag. Doch nach einer Saison ist Schluss, wie Volley Näfels in einer Medienmitteilung schreibt. Und dies nicht etwa wegen enttäuschender Leistungen in der vergangenen Spielzeit. Die Glarner landeten nach einer von Verletzungspech geprägten Meisterschaft auf dem fünften Schlussrang.
Früh schon konnte damit die Planung der kommenden Saison in Angriff genommen werden. Doch dabei habe sich gezeigt, dass Verein und Trainer in zentralen Punkten unterschiedliche Auffassungen und Einschätzungen teilten, schreibt der Klub. Während mehreren Wochen gelang es nicht, sich auf eine Planung zu einigen, hinter der beide Parteien voll und ganz stehen können. Deshalb entschieden in der Folge Verein und Trainer gemeinsam, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen und das Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden.
Personalplanung kommt voran
Laut Medienmitteilung finden bereits Gespräche mit möglichen Nachfolgern statt, und auch in Bezug auf die Zusammenstellung der nächstjährigen Mannschaft konnten schon erste Entscheide gefällt werden. So wird Risto Nikolov ein weiteres Jahr in Näfels bleiben. Ebenso verbleiben mit Ausnahme von Kai Aebli, der ein Jahr pausieren wird, sämtliche Glarner Spieler im Kader. Und zu guter Letzt noch dies: Mit Nico Beeler wird ein alter Bekannter nach Näfels zurückkehren und wieder für die NLA-Mannschaft auflaufen.