Voller Fokus auf den Wettkampf und keine Zeit für Sightseeing
Seit wann die 22-jährige Annik Kälin aus Grüsch in den USA weilt, wie das Essen vor Ort schmeckt, welches ihr speziellstes Gepäckstück ist und wem sie von der Schweizer Delegation eine Medaille zutraut, verrät sie im folgenden Steckbrief.
Ankunft in Eugene (USA): Am Donnerstag vor einer Woche sind wir zuerst in Portland angekommen. Am Freitag verschiebe ich vom PreCamp ins Athletenvillage nach Eugene.
Jetlag: Kein Problem. Ich habe von Beginn an gut geschlafen und mich schnell an den neuen Rhythmus gewöhnt.
Unterkunft: Aktuell noch im Precamp in Monmouth, ab Freitag in Studentenwohnungen in Eugene.
Essen: Gewöhnungsbedürftig. Nun aber haben sie unsere Wünsche befolgt. Müsli und Brot oder Pancakes zum Frühstück. Reis oder Pasta zum Mittag- und Abendessen. Teils mit Fleisch, teils mit Fleischalternativen.
Tagesablauf vor Ort: Die Intensität im Training ist hoch, der Umfang klein. Ich mache nicht mehr zu viel, aber das was ich mache ist intensiv und wettkampfnah. Ich trainiere immer morgens und teils noch eine kurze Einheit am Nachmittag. Dazwischen gilt es zu entspannen, zu regenerieren, gut zu essen, Kaffee trinken und in die Physiotherapie.
Stadion mit 30000 Plätzen: Das habe ich noch nicht gesehen. Am Freitag wird dies der Fall sein.
Vorfreude neben den Wettkämpfen: Neben den Trainingseinheiten habe ich nicht so viele Möglichkeiten, um mir die Stadt anzusehen. Auch danach werde ich aufgrund der bevorstehenden EM so schnell wie möglich zurück in die Schweiz reisen. Ich bin hier und konzentriere mich auf die WM. Sightseeing muss ein anderes Mal sein.