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Schweiz und Welt

Voller Fokus auf den Wettkampf und keine Zeit für Sightseeing

Stefan Salzmann
14.07.2022, 11:45 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Seit wann die 22-jährige Annik Kälin aus Grüsch in den USA weilt, wie das Essen vor Ort schmeckt, welches ihr speziellstes Gepäckstück ist und wem sie von der Schweizer Delegation eine Medaille zutraut, verrät sie im folgenden Steckbrief. 

Ankunft in Eugene (USA): Am Donnerstag vor einer Woche sind wir zuerst in Portland angekommen. Am Freitag verschiebe ich vom PreCamp ins Athletenvillage nach Eugene.

Jetlag: Kein Problem. Ich habe von Beginn an gut geschlafen und mich schnell an den neuen Rhythmus gewöhnt.

Unterkunft: Aktuell noch im Precamp in Monmouth, ab Freitag in Studentenwohnungen in Eugene.

Essen: Gewöhnungsbedürftig. Nun aber haben sie unsere Wünsche befolgt. Müsli und Brot oder Pancakes zum Frühstück. Reis oder Pasta zum Mittag- und Abendessen. Teils mit Fleisch, teils mit Fleischalternativen. 

Tagesablauf vor Ort: Die Intensität im Training ist hoch, der Umfang klein. Ich mache nicht mehr zu viel, aber das was ich mache ist intensiv und wettkampfnah. Ich trainiere immer morgens und teils noch eine kurze Einheit am Nachmittag. Dazwischen gilt es zu entspannen, zu regenerieren, gut zu essen, Kaffee trinken und in die Physiotherapie.

Stadion mit 30000 Plätzen: Das habe ich noch nicht gesehen. Am Freitag wird dies der Fall sein.

Vorfreude neben den Wettkämpfen: Neben den Trainingseinheiten habe ich nicht so viele Möglichkeiten, um mir die Stadt anzusehen. Auch danach werde ich aufgrund der bevorstehenden EM so schnell wie möglich zurück in die Schweiz reisen. Ich bin hier und konzentriere mich auf die WM. Sightseeing muss ein anderes Mal sein.

Vorfreude auf den Sport: Da ich weder an der WM-Eröffnungsfeier noch der Schlussfeier dabei sein kann, freue ich mich auf meinen Wettkampf und auf weitere, die ich live im Stadion verfolgen kann. Den Rest schaue ich mir gerne im Fernseher an.

Leichtathletik-Star als Vorbild: Natürlich gibt es Sportlerinnen und Sportler, die ich bewundere und zu welchen ich aufsehe. Hier bin ich aber in erster Linie für meinen Wettkampf da. Vielleicht gibts danach noch die Möglichkeit für das eine oder andere gemeinsame Foto.

Speziellstes Gepäckstück: Glücksbringer sind am Start. Anzahlmässig habe ich am meisten Nagelschuhe mit dabei, wichtig als Mehrkämpferin. 

Schweizer Sehnsucht: Feines Brot.

Kontakt in die Schweiz: Per Nachrichten, Videos oder Anrufe.

Schweizer Medaillentipp: 4x100-Meterstaffel der Frauen und Simon Ehammer im Weitsprung. Hoffentlich noch einige mehr.

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