Viel Zuversicht, Nebengeräusche und ein aufziehender Taifun
Mit Nino Schurter und Mathias Flückiger weiss das Schweizer Mountainbike-Team gleich zwei Favoriten in ihren Reihen für das am Montag startende Olympia-Rennen. Stefan Salzmann, Sportredaktor der Südostschweiz, hat die Pressekonferenz mitverfolgt, bei der beide Schweizer Trümpfe dabei waren. Erfreulich sei die Lockerheit und grosse Zuversicht, die Schurter gezeigt habe, so Salzmann.
Die Aussenseiterrolle sei Schurter vor allem von den Medien zugeteilt worden, so der Churer an der Pressekonferenz. Er selber sehe das anders. Er glaube, am Montag bereit zu sein für eine weitere Olympia-Medaille, so Salzmann über Schurters Antworten vor den Medien.
Neben Mathias Flückiger sehe Schurter insbesondere Mathieu van der Poel als ärgsten Konkurrenten. Wobei die Strecke nicht auf den Holländer zugeschnitten sei, so Schurter.
Flückiger/Schurter: kein harmonisches Duo
Zu reden gab an der Pressekonferenz die Frage, ob sich die beiden Schweizer im Rennen gegenseitig helfen würden. Während das für Schurter eine Selbstverständlichkeit ist, gibt sich Flückiger als Einzelkämpfer, wie Salzmann berichtet.